Geflügelte Worte
Lebensweisheiten, Seite 3
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Wir sind Zwerge auf den Schultern von Riesen.
Lebensw.Jede Erkenntnis baut auf der Vorarbeit früherer Generationen auf.
Bernhard von Chartresfranzösischer Gelehrter, gestorben um 1130
Herkunft: Das Bild wird Bernhard von Chartres zugeschrieben und ist bei Johannes von Salisbury im 12. Jahrhundert überliefert.
Themen: Lebensweisheiten
QuelleBernhard von Chartres, Neues Testament
Siehe auch: Wer nichts weiß, muss alles glauben. Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Wir werden entweder einen Weg finden oder einen bahnen.
Lebensw.Ein Hindernis ist kein Grund umzukehren: Wenn es keinen Weg gibt, wird eben einer geschaffen.
HannibalFeldherr und Staatsmann Karthagos, 247 bis 183 v. Chr.
Herkunft: Der Ausspruch wird dem karthagischen Feldherrn Hannibal zugeschrieben, überliefert bei dem römischen Autor Seneca im Zusammenhang mit dem Alpenübergang.
Auch: Aut viam inveniam aut faciam.
Themen: Lebensweisheiten
QuelleSeneca
Siehe auch: Teile und herrsche. Ich kam, ich sah, ich siegte. Die Würfel sind gefallen.
Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn.
Lebensw.Aufforderung, das Reden zu beenden und mit dem Tun anzufangen.
Johann Wolfgang von GoetheDichter und Naturforscher, 1749 bis 1832
Herkunft: Aus dem Vorspiel auf dem Theater in Goethes „Faust I“ (1808).
Themen: Lebensweisheiten
QuelleGoethe
Siehe auch: Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen. Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten. Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.
Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.
Lebensw.Wo die Sprache nicht mehr trägt, hat auch die Aussage keinen Sinn mehr.
Ludwig Wittgensteinösterreichisch-britischer Philosoph, 1889 bis 1951
Herkunft: Der Schlusssatz von Ludwig Wittgensteins „Tractatus logico-philosophicus“ (1921).
Themen: Lebensweisheiten
QuelleWittgenstein
Siehe auch: Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen über die Dinge. Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Die Würfel sind gefallen.
Lebensw.Die Entscheidung ist getroffen und lässt sich nicht mehr zurücknehmen.
Gaius Julius Caesarrömischer Feldherr und Staatsmann, 100 bis 44 v. Chr.
Herkunft: Caesar soll den Satz beim Überschreiten des Rubikon gesagt haben. Überliefert ist er bei Sueton in lateinischer, bei Plutarch in griechischer Form.
Auch: Alea iacta est.
Themen: Lebensweisheiten
QuelleCaesar, Plutarch, Sueton
Siehe auch: Wir werden entweder einen Weg finden oder einen bahnen. Teile und herrsche. Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.