Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche zur Trauer
Traditionelle Trostworte und Grabinschriften aus dem gemeinfreien Bestand. Ohne Kitsch, ohne moderne Zitatsammlungen.
13 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert
Bekannte Sprüche
Ein Stern ist erloschen, ein Licht ist verglüht.
SpruchBildformel für Trauerkarten und Anzeigen.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Trauerverse, ohne bekannten Verfasser.
Themen: Abschied
QuelleVolksgut
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
SpruchDer Verlust nimmt einem nicht, was man mit einem Menschen erlebt hat.
Herkunft: Der Satz wird fast durchgehend Goethe zugeschrieben, ist in seinen Werken und Briefen aber nicht nachweisbar.
Themen: Abschied
QuelleGoethe
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.
SpruchSolange an einen Menschen gedacht wird, bleibt er anwesend.
Herkunft: Der Vers wird meist Immanuel Kant zugeschrieben; in seinen Schriften findet er sich nicht.
Themen: Abschied
QuelleKant
Siehe auch: Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Sprüche mit belegter Herkunft
Es kann die Spur von meinen Erdetagen nicht in Äonen untergehn.
SpruchWas ein Mensch gewirkt hat, verschwindet nicht mit ihm.
Johann Wolfgang von GoetheDichter und Naturforscher, 1749 bis 1832
Herkunft: Aus dem Schlussmonolog des Faust in Goethes „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“ (1832).
Themen: Zum NachdenkenLeben
QuelleGoethe
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.
Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen.
SpruchFormel der Hinnahme, mit der ein Verlust als nicht verfügbar anerkannt wird.
Herkunft: Aus dem Buch Hiob im Alten Testament (Hiob 1,21).
Themen: Abschied
QuelleAltes Testament, Buch Hiob
Siehe auch: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
SpruchDer meistgewählte Trauerpsalm des deutschen Sprachraums.
Herkunft: Anfang von Psalm 23 im Alten Testament.
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
Die Liebe höret nimmer auf.
SpruchZuneigung überdauert das, was sonst vergeht.
Herkunft: Ebenfalls aus dem ersten Korintherbrief (1. Korinther 13,8).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Wo du bleibst, da bleibe ich auch. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen. Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat.
Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde.
SpruchBild für die Kürze und Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens.
Herkunft: Aus Psalm 103 im Alten Testament.
Themen: LebenZum Nachdenken
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Der Herr wird ihn erquicken auf seinem Siechbett. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide.
SpruchNur wer selbst gelitten hat, kann nachvollziehen, was ein anderer durchmacht.
Johann Wolfgang von GoetheDichter und Naturforscher, 1749 bis 1832
Herkunft: Aus dem Lied der Mignon in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (1795).
Themen: Zum NachdenkenLiebe
QuelleGoethe
Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
SpruchTraditioneller Trauerspruch für Anzeigen und Grabsteine.
Herkunft: Aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (Offenbarung 14,13).
Themen: Abschied
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
SpruchEs gibt einen Punkt, an dem sich Versäumtes nicht mehr nachholen lässt.
Rainer Maria RilkeDichter, 1875 bis 1926
Herkunft: Aus Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag“ (1902).
Themen: Zum NachdenkenAbschied
QuelleRilke
Kurze Sprüche
Alles hat seine Zeit.
SpruchJede Phase hat ihre Berechtigung, und keine dauert ewig.
Herkunft: Aus dem Buch Prediger im Alten Testament (Prediger 3,1).
Themen: LebenZum NachdenkenKurz
QuelleAltes Testament
Siehe auch: In der Ruhe liegt die Kraft.
Ruhe in Frieden.
SpruchDie verbreitetste deutsche Grabinschrift und Abschiedsformel.
Herkunft: Übersetzung der lateinischen Grabformel „requiescat in pace“, im christlichen Bestattungswesen seit dem Mittelalter üblich.
Auch: R.I.P. · Requiescat in pace.
Siehe auch: Auf ein baldiges Wiedersehen. Zeit für neue Wege. Ruhestand ist kein Stillstand.
Auf dieser Seite stehen sprüche zur Trauer. Alle weiteren Themen finden Sie im Themenregister, den gesamten Bestand im alphabetischen Verzeichnis.