Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche zum Abschied
Worte für Weggang, Umzug und Trennung, aus Wanderliedern, Sprichwörtern und alten Stammbuchversen.
43 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 1 von 2
Sprüche mit belegter Herkunft
Alles Gute für deinen weiteren Weg.
SpruchStandardformel für Abschiedskarten im beruflichen wie privaten Rahmen.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Auf viele weitere Jahre. Genieße den neuen Lebensabschnitt.
Behüt dich Gott, es wär so schön gewesen.
SpruchZeile aus dem bekanntesten deutschen Abschiedslied des 19. Jahrhunderts.
Herkunft: Aus dem „Trompeter von Säckingen“ von Joseph Victor von Scheffel (1854).
Themen: Liebe
QuelleScheffel
Siehe auch: Scheiden und Meiden tut weh. Muss i denn zum Städtele hinaus und du, mein Schatz, bleibst hier. Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder.
Dankbar für die gemeinsame Zeit.
SpruchFormel für Abschiedskarten und Trauerkarten gleichermaßen.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: DankeFreundschaft
Siehe auch: Ohne euch wäre es nicht gegangen. Herzlichen Dank für alles. Danke, dass du geholfen hast, ohne gefragt zu werden.
Danke für die gemeinsamen Jahre.
SpruchStandardformel für die Verabschiedung langjähriger Kolleginnen und Kollegen.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Auch: Dank für viele gemeinsame Jahre.
Siehe auch: Wir werden dich vermissen. Nach vielen Jahren Dank und alle guten Wünsche. Mit Respekt und Dank für deine Arbeit.
Gott behüte dich auf allen deinen Wegen.
SpruchSegensformel zum Abschied, aus dem Psalter übernommen.
Herkunft: Aus Psalm 91 im Alten Testament.
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Bleib behütet. Gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr. Gesegnete Festtage und ein friedvolles neues Jahr.
Gute Freunde sieht man selten und vermisst sie oft.
SpruchFormel für Karten an weit entfernte Freunde.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: FreundschaftKurz
Siehe auch: Was in Liebe gebunden ist, hält. Habt einander, haltet einander.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang.
SpruchSegensvers, der bei Beerdigungen und Verabschiedungen gelesen wird.
Herkunft: Aus Psalm 121 im Alten Testament.
Themen: TrauerZum Nachdenken
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde. Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind.
Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen.
SpruchFormel der Hinnahme, mit der ein Verlust als nicht verfügbar anerkannt wird.
Herkunft: Aus dem Buch Hiob im Alten Testament (Hiob 1,21).
Themen: Trauer
QuelleAltes Testament, Buch Hiob
Siehe auch: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Die Liebe höret nimmer auf.
Der Herr sei zwischen mir und dir, wenn einer den anderen nicht mehr sieht.
SpruchSegensformel beim Abschied auf unbestimmte Zeit, aus der Geschichte von Jakob und Laban.
Herkunft: Aus dem ersten Buch Mose im Alten Testament (1. Mose 31,49).
Themen: Freundschaft
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Der Segen der Mutter baut den Kindern Häuser. Der Herr segne dich und behüte dich. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
Der Himmel hat ein Licht mehr.
SpruchBildformel für Trauerkarten, besonders bei jungen Verstorbenen.
Herkunft: Feste Trauerformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Ein Stern ist erloschen, ein Licht ist verglüht. In stiller Anteilnahme. In Gottes Händen geborgen.
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
SpruchZentraler Vers der christlichen Trauerfeier.
Herkunft: Aus dem Johannesevangelium (Johannes 11,25).
Themen: Trauer
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Die Liebe höret nimmer auf. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen.
Ich hatt einen Kameraden, einen bessern findst du nit.
SpruchZeile aus dem bekanntesten deutschen Totengedenklied.
Herkunft: Text von Ludwig Uhland (1809), Melodie nach einem Volkslied, gesetzt von Friedrich Silcher.
Themen: TrauerFreundschaft
QuelleKirchenlied, Uhland, Volkslied
Siehe auch: Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder. Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Behüt dich Gott, es wär so schön gewesen.
Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise.
SpruchZeile über das Kleinerwerden des Lebenskreises im Alter, häufig für Trauerkarten gewählt.
Herkunft: Aus Theodor Fontanes Gedicht „Ausgang“ (1889).
Themen: TrauerZum Nachdenken
QuelleFontane
Siehe auch: Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit. Das Jahr geht still zu Ende. Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt.
Das Jahr geht still zu Ende.
SpruchZeile für Jahresrückblicke und Neujahrskarten.
Herkunft: Anfangszeile eines Gedichts von Klaus Groth, im 19. Jahrhundert entstanden und als Lied verbreitet.
Themen: NeujahrZum Nachdenken
QuelleKlaus Groth
Siehe auch: Jedes Jahr ein neues Blatt, geschrieben wird von uns. Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise. Ein Jahr endet, ein Weg geht weiter.
Ein Leben hinterlässt Spuren, kein Ende löscht sie.
SpruchTrauerformel über das Fortwirken eines Lebens.
Herkunft: Feste Trauerformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: TrauerZum Nachdenken
Siehe auch: Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
Die Liebe höret nimmer auf.
SpruchVers, der bei Trauerfeiern ebenso gelesen wird wie bei Trauungen.
Herkunft: Aus dem ersten Korintherbrief des Neuen Testaments (1. Korinther 13,8).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen.
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
SpruchZeile über den Aufbruch in eine neue Zeit, traditionell beim Wandern und bei Verabschiedungen gesungen.
Herkunft: Text von Emanuel Geibel (1841), Melodie von Justus Wilhelm Lyra.
Themen: RuhestandZum Nachdenken
QuelleGeibel
Siehe auch: Nun ade, du mein lieb Heimatland. Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten. Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.
Möge dein Weg hell und deine Last leicht sein.
SpruchSegensformel für Geburtstags- und Abschiedskarten.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: GeburtstagKurz
Siehe auch: Möge dir das neue Lebensjahr ein Freund sein. Möge dieses Jahr dir bringen, was das letzte schuldig blieb. Möge das neue Lebensjahr dir bringen, was du dir wünschst.
Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar.
SpruchAnfang des bekanntesten deutschen Abendlieds, oft als Bild für den ruhigen Ausklang eines Tages zitiert.
Matthias ClaudiusDichter und Publizist, 1740 bis 1815
Herkunft: Aus Matthias Claudius' Gedicht „Abendlied“ (1779).
Themen: Zum NachdenkenKinder
QuelleMatthias Claudius
Siehe auch: Muße in Würde.
Muss i denn zum Städtele hinaus und du, mein Schatz, bleibst hier.
SpruchDie bekannteste deutsche Abschiedszeile, gesungen beim Aufbruch in die Ferne.
Herkunft: Schwäbisches Volkslied, in der bekannten Fassung von Friedrich Silcher 1827 veröffentlicht.
Themen: Liebe
QuelleKirchenlied, Volkslied
Siehe auch: Scheiden und Meiden tut weh. Behüt dich Gott, es wär so schön gewesen. Nun ade, du mein lieb Heimatland.
Nun ade, du mein lieb Heimatland.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Abschiedslieder.
Herkunft: Text von August Disselhoff (1851) nach einem älteren Volkslied.
Themen: Ruhestand
QuelleDisselhoff, Volkslied
Siehe auch: Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt. Scheiden und Meiden tut weh.
Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder.
SpruchAnfangszeile eines Abendlieds, das traditionell auch bei Trauerfeiern gesungen wird.
Herkunft: Text von Paul Gerhardt (1647) nach der Melodie eines älteren Volkslieds.
Themen: TrauerZum Nachdenken
QuellePaul Gerhardt, Volkslied
Siehe auch: Ich hatt einen Kameraden, einen bessern findst du nit. Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt. Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land.
Kurze Sprüche
Auf ein baldiges Wiedersehen.
SpruchHöfliche Verabschiedung mit der Aussicht auf ein Wiedertreffen.
Herkunft: Feste Grußformel im Deutschen, ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Danke für die gemeinsamen Jahre. Wir werden dich vermissen. Ruhe in Frieden.
Auf Wiedersehen heißt hoffen.
SpruchDie Abschiedsformel enthält bereits die Zusage eines Wiedersehens.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: KurzFreundschaft
Siehe auch: Was das Jahr auch bringen mag, es soll dich nicht allein finden. Komm gut nach Hause. Gott behüte dich auf allen deinen Wegen.
Bleib behütet.
SpruchKnapper Abschiedsgruß mit Segenscharakter.
Herkunft: Feste Grußformel aus dem kirchlichen Umfeld.
Siehe auch: Gott behüte dich auf allen deinen Wegen. Gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr. Gesegnete Festtage und ein friedvolles neues Jahr.
Herzlichen Dank für alles.
SpruchSchlichte Dankesformel für Karten und Abschiedsworte.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Danke für die gemeinsamen Jahre. Was ich kann, habe ich von dir. Vergelt's Gott.
In Gottes Händen geborgen.
SpruchVerbreitete Formel auf Trauerkarten und Grabsteinen.
Herkunft: Der Gedanke geht auf mehrere Psalmenstellen zurück, unter anderem auf Psalm 31.
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Was bleibt, ist die Liebe. Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. In stiller Anteilnahme.
In stiller Anteilnahme.
SpruchDie geläufigste deutsche Formel auf Trauerkarten.
Herkunft: Feste Trauerformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: In Gottes Händen geborgen. Der Himmel hat ein Licht mehr. Worte helfen wenig, aber wir sind da.
Komm gut nach Hause.
SpruchDie geläufigste deutsche Abschiedsformel im Alltag.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Willkommen, kleiner Mensch. Ruh dich aus und lass dich pflegen. Gott behüte dich auf allen deinen Wegen.
Ruhe in Frieden.
SpruchDie verbreitetste deutsche Grabinschrift und Abschiedsformel.
Herkunft: Übersetzung der lateinischen Grabformel „requiescat in pace“, im christlichen Bestattungswesen seit dem Mittelalter üblich.
Auch: R.I.P. · Requiescat in pace.
Siehe auch: Wir werden dich vermissen. Danke für die gemeinsamen Jahre. Auf ein baldiges Wiedersehen.
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