Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche zum Abschied
Worte für Weggang, Umzug und Trennung, aus Wanderliedern, Sprichwörtern und alten Stammbuchversen.
16 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert
Bekannte Sprüche
Ein Stern ist erloschen, ein Licht ist verglüht.
SpruchBildformel für Trauerkarten und Anzeigen.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Trauerverse, ohne bekannten Verfasser.
Themen: Trauer
QuelleVolksgut
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
SpruchDer Verlust nimmt einem nicht, was man mit einem Menschen erlebt hat.
Herkunft: Der Satz wird fast durchgehend Goethe zugeschrieben, ist in seinen Werken und Briefen aber nicht nachweisbar.
Themen: Trauer
QuelleGoethe
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.
SpruchSolange an einen Menschen gedacht wird, bleibt er anwesend.
Herkunft: Der Vers wird meist Immanuel Kant zugeschrieben; in seinen Schriften findet er sich nicht.
Themen: Trauer
QuelleKant
Siehe auch: Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Sprüche mit belegter Herkunft
Alles Gute für deinen weiteren Weg.
SpruchStandardformel für Abschiedskarten im beruflichen wie privaten Rahmen.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Genieße den neuen Lebensabschnitt.
Danke für die gemeinsamen Jahre.
SpruchStandardformel für die Verabschiedung langjähriger Kolleginnen und Kollegen.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Herzlichen Dank für alles. Vergelt's Gott. Danke, dass es dich gibt.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.
SpruchSegensformel für einen Weg, der gerade beginnt; häufig zur Trauung und zur Verabschiedung gewählt.
Herkunft: Aus Psalm 121 im Alten Testament.
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Gott segne euren Bund.
Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen.
SpruchFormel der Hinnahme, mit der ein Verlust als nicht verfügbar anerkannt wird.
Herkunft: Aus dem Buch Hiob im Alten Testament (Hiob 1,21).
Themen: Trauer
QuelleAltes Testament, Buch Hiob
Siehe auch: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
SpruchDer meistgewählte Trauerpsalm des deutschen Sprachraums.
Herkunft: Anfang von Psalm 23 im Alten Testament.
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar.
SpruchAnfang des bekanntesten deutschen Abendlieds, oft als Bild für den ruhigen Ausklang eines Tages zitiert.
Matthias ClaudiusDichter und Publizist, 1740 bis 1815
Herkunft: Aus Matthias Claudius' Gedicht „Abendlied“ (1779).
Themen: Zum NachdenkenKinder
QuelleMatthias Claudius
Siehe auch: Muße in Würde.
Muss i denn zum Städtele hinaus und du, mein Schatz, bleibst hier.
SpruchDie bekannteste deutsche Abschiedszeile, gesungen beim Aufbruch in die Ferne.
Herkunft: Schwäbisches Volkslied, in der bekannten Fassung von Friedrich Silcher 1827 veröffentlicht.
Themen: Liebe
QuelleKirchenlied, Volkslied
Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
SpruchTraditioneller Trauerspruch für Anzeigen und Grabsteine.
Herkunft: Aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (Offenbarung 14,13).
Themen: Trauer
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.
SpruchWer aufbricht und Neues sieht, dem widerfährt etwas Gutes.
Joseph von EichendorffDichter der Romantik, 1788 bis 1857
Herkunft: Die Anfangszeilen des Liedes aus Joseph von Eichendorffs Erzählung „Aus dem Leben eines Taugenichts“ (1826).
Themen: MotivationLeben
QuelleEichendorff
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
SpruchEs gibt einen Punkt, an dem sich Versäumtes nicht mehr nachholen lässt.
Rainer Maria RilkeDichter, 1875 bis 1926
Herkunft: Aus Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag“ (1902).
Themen: Zum NachdenkenTrauer
QuelleRilke
Kurze Sprüche
Auf ein baldiges Wiedersehen.
SpruchHöfliche Verabschiedung mit der Aussicht auf ein Wiedertreffen.
Herkunft: Feste Grußformel im Deutschen, ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Ruhe in Frieden. Zeit für neue Wege. Ruhestand ist kein Stillstand.
Herzlichen Dank für alles.
SpruchSchlichte Dankesformel für Karten und Abschiedsworte.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Danke für die gemeinsamen Jahre. Vergelt's Gott. Danke, dass es dich gibt.
Ruhe in Frieden.
SpruchDie verbreitetste deutsche Grabinschrift und Abschiedsformel.
Herkunft: Übersetzung der lateinischen Grabformel „requiescat in pace“, im christlichen Bestattungswesen seit dem Mittelalter üblich.
Auch: R.I.P. · Requiescat in pace.
Siehe auch: Auf ein baldiges Wiedersehen. Zeit für neue Wege. Ruhestand ist kein Stillstand.
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