Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche über Kinder
Sätze über Kindheit und Erziehung aus dem überlieferten Bestand.
36 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 1 von 2
Bekannte Sprüche
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
SpruchBekannter Abzählvers zur Adventszeit, bei dem mit jeder Strophe eine weitere Kerze hinzukommt.
Herkunft: Volksüberlieferter Kinderreim, dessen Verfasser nicht bekannt ist.
Themen: Weihnachten
Das Herz der Mutter ist bei den Kindern, auch wenn sie fort sind.
SpruchFormel über die Zuwendung, die auch über Entfernung Bestand hat.
Herkunft: Volksgut ohne feste Verfasserzuschreibung.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Mutterliebe ist die einzige Liebe, die nichts fordert. Mutter sein heißt teilen lernen. Eine Mutter fragt nicht, was nötig ist, sie tut es.
Kinder sind anvertraut, nicht gehörend.
SpruchFormel für Tauf- und Erziehungsreden über das Verhältnis zwischen Eltern und Kind.
Herkunft: Eine moderne Formel ohne feste Zuschreibung.
Themen: FamilieZum Nachdenken
Siehe auch: Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. Vater sein heißt begleiten und loslassen. Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!
Kinder sind das größte Glück auf Erden.
SpruchFormel für Glückwunschkarten zur Geburt.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Glückwunschverse zur Geburt.
Themen: FamilieGeburtstag
QuelleVolksgut
Siehe auch: Willkommen, kleiner Mensch. Mit jedem Kind fängt die Welt noch einmal an. Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung.
Kinder sind die Brücke zum Himmel.
SpruchBildformel für Tauf- und Geburtskarten.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Taufverse.
Themen: FamilieZum Nachdenken
QuelleVolksgut
Siehe auch: Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung. Lasset die Kindlein zu mir kommen. Kinder sind eine Gabe des Herrn.
Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.
SpruchBildformel über die Rolle der Eltern als Begleiter statt Besitzer.
Herkunft: Der Gedanke wird der Reformpädagogik zugeschrieben; ein Erstbeleg fehlt.
Themen: FamilieZum Nachdenken
Siehe auch: Kinder sind anvertraut, nicht gehörend. Vater sein heißt begleiten und loslassen. Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!
Kinder sind wie Blumen: Sie brauchen Licht und Zeit.
SpruchBildformel über kindliche Entwicklung, aus dem Umfeld der Kindergartenbewegung.
Herkunft: Das Bild geht auf Friedrich Fröbel zurück, der seine Einrichtung ausdrücklich als Garten für Kinder verstand.
QuelleFröbel
Siehe auch: Kommt, lasst uns unsern Kindern leben! Vater sein heißt begleiten und loslassen. Mutterhand und Vaterwort führen sicher durch das Leben.
Mit jedem Kind fängt die Welt noch einmal an.
SpruchJede Geburt eröffnet eine Zukunft, die noch offen ist.
Herkunft: Moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Themen: FamilieZum Nachdenken
Siehe auch: Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung. Willkommen, kleiner Mensch. Kinder sind das größte Glück auf Erden.
Ein Vater erzieht seine Söhne zweimal: einmal durch Worte, einmal durch sein Leben.
SpruchVatertagsformel über die doppelte Wirkung von Rede und Beispiel.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Vatertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Vom Vater lernt man fürs Leben. Ein Vater ist der erste Held eines Kindes. Väter werden mit ihren Kindern erwachsen.
Ein Vater ist der erste Halt und der letzte Rat.
SpruchVatertagsformel über die Rolle des Vaters über die Lebensspanne hinweg.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Vatertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Väter sind der Fels, auf den man sich setzt, wenn man müde ist. Ein Vater ist ein Fels in der Brandung. Ein Vater ist der Erste, der einen loslässt, und der Letzte, der aufgibt.
Ein Vater ist der erste Held eines Kindes.
SpruchWunschformel zum Vatertag, die den Vater als frühes Vorbild des Kindes hervorhebt.
Herkunft: Moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Auch: Der erste Held im Leben eines Kindes ist der Vater.
Siehe auch: Vom Vater lernt man fürs Leben. Ein Vater erzieht seine Söhne zweimal: einmal durch Worte, einmal durch sein Leben. Väter werden mit ihren Kindern erwachsen.
Ein Vater ist ein Mensch, der Kinder hat, ein Papa ist einer, der da ist.
SpruchVatertagsformel über den Unterschied zwischen Zeugung und Zuwendung.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Vatertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Väter werden mit ihren Kindern erwachsen. Vom Vater lernt man fürs Leben. Vater sein heißt begleiten und loslassen.
Vater sein heißt begleiten und loslassen.
SpruchVatertagsformel über die doppelte Aufgabe der Elternschaft.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Vatertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Ein Vater ist mehr wert als hundert Lehrer. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Väter werden mit ihren Kindern erwachsen.
Sprüche mit belegter Herkunft
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
Wilhelm HeyDichter und Pfarrer, 1789 bis 1854
Herkunft: Text von Wilhelm Hey (1837), Melodie von Friedrich Silcher.
Themen: Weihnachten
QuelleWilhelm Hey, Kirchenlied
Siehe auch: Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit.
Er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.
SpruchVerbreiteter Taufspruch über die Zuwendung zu Kindern.
Herkunft: Aus dem Markusevangelium (Markus 10,16).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Lasset die Kindlein zu mir kommen. Höre, mein Kind, die Zucht deines Vaters und verlass nicht das Gebot deiner Mutter. Der Segen der Mutter baut den Kindern Häuser.
Guten Abend, gut Nacht, mit Rosen bedacht.
SpruchAnfangszeile des bekanntesten deutschen Wiegenlieds.
Herkunft: Der Text stammt aus „Des Knaben Wunderhorn“ (1808), die Vertonung von Johannes Brahms (1868).
Themen: Mutter
Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder für Kinder.
Herkunft: Text von Christoph von Schmid (1811), Melodie von Johann Abraham Peter Schulz.
Themen: Weihnachten
QuelleChristoph von Schmid
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben.
Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung.
SpruchFormel für Glückwunschkarten zur Geburt.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: FamilieZum Nachdenken
Siehe auch: Mit jedem Kind fängt die Welt noch einmal an. Kinder sind die Brücke zum Himmel. Willkommen, kleiner Mensch.
Kinder sind eine Gabe des Herrn.
SpruchFormel für Taufkarten und Glückwünsche zur Geburt.
Herkunft: Aus Psalm 127 im Alten Testament.
Themen: FamilieGeburtstag
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Lasset die Kindlein zu mir kommen. Kinder sind die Brücke zum Himmel. Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung.
Kling, Glöckchen, klingelingeling.
SpruchAnfangszeile eines deutschen Weihnachtsliedes für Kinder.
Herkunft: Text von Karl Enslin (1854), Melodie nach einer älteren Volksweise.
Themen: Weihnachten
QuelleKarl Enslin
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben.
Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!
SpruchAufruf, den Bedürfnissen der Kinder Vorrang zu geben. Wahlspruch der frühen Kindergartenbewegung.
Friedrich FröbelPädagoge und Begründer des Kindergartens, 1782 bis 1852
Herkunft: Der Leitsatz stammt von Friedrich Fröbel, dem Begründer des Kindergartens (1840).
QuelleFröbel
Siehe auch: Kinder sind wie Blumen: Sie brauchen Licht und Zeit. Vater sein heißt begleiten und loslassen. Mutterhand und Vaterwort führen sicher durch das Leben.
Lasset die Kindlein zu mir kommen.
SpruchKlassischer Taufspruch und Sinnbild für die Zuwendung zu Kindern.
Herkunft: Aus dem Markusevangelium (Markus 10,14).
Themen: Familie
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder. Kinder sind eine Gabe des Herrn.
Lasst uns froh und munter sein.
SpruchAnfangszeile eines deutschen Nikolausliedes für Kinder.
Herkunft: Deutsches Volkslied aus dem Hunsrück, im 19. Jahrhundert erstmals aufgezeichnet.
Themen: WeihnachtenLustig
QuelleVolkslied
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben.
Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
Herkunft: Text und Melodie von Eduard Ebel (1895).
Themen: Weihnachten
QuelleEduard Ebel
Siehe auch: Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit.
Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar.
SpruchAnfang des bekanntesten deutschen Abendlieds, oft als Bild für den ruhigen Ausklang eines Tages zitiert.
Matthias ClaudiusDichter und Publizist, 1740 bis 1815
Herkunft: Aus Matthias Claudius' Gedicht „Abendlied“ (1779).
Themen: Zum NachdenkenAbschied
QuelleMatthias Claudius
Siehe auch: Muße in Würde.
Morgen, Kinder, wird's was geben.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder für Kinder.
Herkunft: Text von Philipp von Bartsch (1795), später von Karl Friedrich Splittegarb bearbeitet.
Themen: Weihnachten
QuellePhilipp von Bartsch
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
Eine Mutter kann eher zehn Kinder ernähren als zehn Kinder eine Mutter.
SpruchElterliche Fürsorge ist selbstverständlich, der Rückhalt im Alter ist es nicht.
Herkunft: Altes deutsches Sprichwort, in Sammlungen des 19. Jahrhunderts belegt.
QuelleSammlungen des 19. Jahrhunderts
Siehe auch: Das Herz der Mutter ist bei den Kindern, auch wenn sie fort sind. Mutterliebe ist die einzige Liebe, die nichts fordert. Mutter sein heißt teilen lernen.
Der Segen der Mutter baut den Kindern Häuser.
SpruchSpruch über die Wirkung mütterlicher Zuwendung über Generationen hinweg.
Herkunft: Aus dem Buch Jesus Sirach im Alten Testament (Sirach 3,9).
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder. Lasset die Kindlein zu mir kommen. Ihre Kinder stehen auf und preisen sie selig.
Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben.
SpruchDer Vers, der in der Christvesper und in Händels „Messias“ die Weihnachtsbotschaft ankündigt.
Herkunft: Aus dem Buch Jesaja im Alten Testament (Jesaja 9,5).
Themen: Weihnachten
QuelleAltes Testament, Buch Jesaja
Siehe auch: Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.
Ein Vater ist mehr wert als hundert Lehrer.
SpruchZuspitzung über die prägende Rolle des Vaters gegenüber der schulischen Bildung.
Herkunft: Ein englisches Sprichwort des 17. Jahrhunderts, im Deutschen als Vatertagsformel verbreitet.
Siehe auch: Vater sein heißt begleiten und loslassen. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Väter werden mit ihren Kindern erwachsen.
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