Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche zu Weihnachten
Traditionelle Weihnachtsverse, Bauernregeln und Segenswünsche.
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Sprüche mit belegter Herkunft
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.
SpruchBekannter Abzählvers zur Adventszeit, bei dem mit jeder Strophe eine weitere Kerze hinzukommt.
Herkunft: Volksüberlieferter Kinderreim, dessen Verfasser nicht bekannt ist.
Themen: Kinder
Alle Jahre wieder kommt das Christuskind.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
Wilhelm HeyDichter und Pfarrer, 1789 bis 1854
Herkunft: Text von Wilhelm Hey (1837), Melodie von Friedrich Silcher.
Themen: Kinder
QuelleWilhelm Hey, Kirchenlied
Siehe auch: Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit.
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden.
SpruchDer Engelsgesang aus der Weihnachtsgeschichte, in jedem Christvesper-Gottesdienst gelesen.
Herkunft: Aus dem Lukasevangelium (Lukas 2,14).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Fürchtet euch nicht, siehe, ich verkündige euch große Freude. Euch ist heute der Heiland geboren. Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben.
Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart.
SpruchAnfangszeile eines Weihnachtsliedes aus dem 16. Jahrhundert, das bis heute in beiden Konfessionen gesungen wird.
Herkunft: Erstmals 1599 im Speyerer Gesangbuch gedruckt, der Satz stammt von Michael Praetorius (1609).
QuellePraetorius
Siehe auch: Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.
Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein höchsten Bord.
SpruchAnfangszeile eines der ältesten deutschen Adventslieder.
Herkunft: Deutsches Adventslied, erstmals im 15. Jahrhundert überliefert, Text Daniel Sudermann zugeschrieben.
QuelleDaniel Sudermann
Siehe auch: Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.
Euch ist heute der Heiland geboren.
SpruchKernsatz der Weihnachtsgeschichte, in Gottesdiensten und auf Karten zitiert.
Herkunft: Aus dem Lukasevangelium (Lukas 2,11).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Fürchtet euch nicht, siehe, ich verkündige euch große Freude. Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden. Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben.
Ein friedliches Fest und ruhige Tage.
SpruchWeihnachtsformel, die statt Freude die Ruhe wünscht.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Frohes Fest und Dank für das gemeinsame Jahr. Frohe und besinnliche Feiertage. Wer Weihnachten im Herzen trägt, findet es überall.
Ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise der Familie.
SpruchGrußformel für Weihnachtskarten mit Betonung auf Familie und Ruhe.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Frohe und besinnliche Feiertage. Willkommen, kleiner Mensch.
Frohes Fest und Dank für das gemeinsame Jahr.
SpruchDie übliche Formel für geschäftliche Weihnachtskarten.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Frohe und besinnliche Feiertage. Ein friedliches Fest und ruhige Tage. Wer Weihnachten im Herzen trägt, findet es überall.
Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
SpruchDer deutsche Standardgruß auf Weihnachtskarten.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Frohe und besinnliche Feiertage. Ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise der Familie. Gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr.
Fürchtet euch nicht, siehe, ich verkündige euch große Freude.
SpruchDer Engelsgruß aus der Weihnachtsgeschichte, in jeder Christvesper gelesen.
Herkunft: Aus dem Lukasevangelium (Lukas 2,10).
Themen: Zum Nachdenken
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Euch ist heute der Heiland geboren. Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden. Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.
Gesegnete Festtage und ein friedvolles neues Jahr.
SpruchFormelle Weihnachtsformel für geschäftliche Karten.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr. Auf ein gutes neues Jahr! Gott behüte dich auf allen deinen Wegen.
Gesegnete Weihnachten und ein behütetes neues Jahr.
SpruchWeihnachtsgruß aus dem kirchlichen Umfeld.
Herkunft: Feste Segensformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Gesegnete Festtage und ein friedvolles neues Jahr. Auf ein gutes neues Jahr! Gott behüte dich auf allen deinen Wegen.
Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder für Kinder.
Herkunft: Text von Christoph von Schmid (1811), Melodie von Johann Abraham Peter Schulz.
Themen: Kinder
QuelleChristoph von Schmid
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben.
Lasst uns froh und munter sein.
SpruchAnfangszeile eines deutschen Nikolausliedes für Kinder.
Herkunft: Deutsches Volkslied aus dem Hunsrück, im 19. Jahrhundert erstmals aufgezeichnet.
QuelleVolkslied
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben.
Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
Herkunft: Text und Melodie von Eduard Ebel (1895).
Themen: Kinder
QuelleEduard Ebel
Siehe auch: Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.
SpruchAnfangszeile des bekanntesten deutschen Adventslieds.
Georg WeisselDichter und Pfarrer, 1590 bis 1635
Herkunft: Text von Georg Weissel (1623), Melodie aus dem 18. Jahrhundert.
QuelleKirchenlied, Georg Weissel
Siehe auch: Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
Morgen, Kinder, wird's was geben.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder für Kinder.
Herkunft: Text von Philipp von Bartsch (1795), später von Karl Friedrich Splittegarb bearbeitet.
Themen: Kinder
QuellePhilipp von Bartsch
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
Johannes Daniel FalkSchriftsteller und Sozialreformer, 1768 bis 1826
Herkunft: Text von Johannes Daniel Falk (1816) nach einer sizilianischen Melodie.
QuelleNeues Testament, Johannes Daniel Falk, Kirchenlied
Siehe auch: Stille Nacht, heilige Nacht. Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her.
O du stille Zeit, kommst, eh wir's gedacht.
SpruchZeile über die plötzlich einsetzende Ruhe des Winters, oft für Weihnachtskarten gewählt.
Herkunft: Aus einem Gedicht von Joseph von Eichendorff.
Themen: Zum Nachdenken
QuelleEichendorff
Siehe auch: Wer Weihnachten im Herzen trägt, findet es überall. Weihnachten ist kein Datum, sondern eine Haltung. Weihnachten heißt einmal im Jahr innehalten.
O Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter.
SpruchAnfangszeile eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
Herkunft: Der Text in der heutigen Fassung stammt von Ernst Anschütz (1824) und geht auf ein älteres Volkslied zurück.
QuelleErnst Anschütz, Volkslied
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem.
Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit.
SpruchAnfangszeile eines weit verbreiteten deutschen Weihnachtsliedes.
Herkunft: Text von Friedrich Wilhelm Kritzinger (1860) nach einer älteren Volksweise.
QuelleKritzinger
Siehe auch: Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem.
SpruchAnfangszeile eines verbreiteten deutschen Adventslieds.
Herkunft: Text von Friedrich Heinrich Ranke (um 1820) nach einer Melodie von Georg Friedrich Händel.
QuelleFriedrich Heinrich Ranke
Siehe auch: Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben.
SpruchDer Vers, der in der Christvesper und in Händels „Messias“ die Weihnachtsbotschaft ankündigt.
Herkunft: Aus dem Buch Jesaja im Alten Testament (Jesaja 9,5).
Themen: Kinder
QuelleAltes Testament, Buch Jesaja
Siehe auch: Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder.
Vom Himmel hoch, da komm ich her.
SpruchAnfangszeile eines der ältesten deutschen Weihnachtslieder.
Herkunft: Text von Martin Luther (1535), verfasst für die eigenen Kinder.
Themen: Kinder
QuelleLuther
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Morgen, Kinder, wird's was geben. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
Was soll das bedeuten, es taget ja schon.
SpruchAnfangszeile eines Weihnachtsliedes aus dem 17. Jahrhundert, das die Hirtenszene erzählt.
Herkunft: Deutsches Weihnachtslied, erstmals im 17. Jahrhundert überliefert.
Themen: Kinder
Siehe auch: Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben. Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See.
Kurze Sprüche
Frohe und besinnliche Feiertage.
SpruchKonfessionsneutrale Grußformel für Weihnachtskarten.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise der Familie. Frohes Fest und Dank für das gemeinsame Jahr.
Fröhliche Weihnacht überall.
SpruchAnfangszeile eines deutschen Weihnachtsliedes, zugleich verbreitete Grußformel.
Herkunft: Deutscher Text nach einem englischen Weihnachtslied, im 19. Jahrhundert verbreitet.
Themen: Kurz
Siehe auch: Wer Weihnachten im Herzen trägt, findet es überall. Weihnachten ist kein Datum, sondern eine Haltung. Weihnachten heißt einmal im Jahr innehalten.
Kling, Glöckchen, klingelingeling.
SpruchAnfangszeile eines deutschen Weihnachtsliedes für Kinder.
Herkunft: Text von Karl Enslin (1854), Melodie nach einer älteren Volksweise.
Themen: Kinder
QuelleKarl Enslin
Siehe auch: Was soll das bedeuten, es taget ja schon. Vom Himmel hoch, da komm ich her. Morgen, Kinder, wird's was geben.
Stille Nacht, heilige Nacht.
SpruchDie bekannteste Zeile des deutschsprachigen Weihnachtsliedguts.
Joseph MohrPriester und Dichter, 1792 bis 1848
Herkunft: Text von Joseph Mohr, Melodie von Franz Xaver Gruber, erstmals 1818 in Oberndorf bei Salzburg gesungen.
Themen: Kurz
QuelleKirchenlied
Siehe auch: O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit. Fröhliche Weihnacht überall. Was soll das bedeuten, es taget ja schon.
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