Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche über die Familie
Überlieferte Sätze über Zusammenhalt, Herkunft und Generationen.
81 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 1 von 3
Bekannte Sprüche
Auf einen Vater kann man bauen.
SpruchKurze Vatertagsformel, die den Vater als verlässlichen Rückhalt beschreibt.
Herkunft: Moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Siehe auch: Väter sind der Fels, auf den man sich setzt, wenn man müde ist. Ein Vater ist ein Fels in der Brandung. Ein Vater ist der erste Halt und der letzte Rat.
Die erste Liebe eines Menschen gilt der Mutter.
SpruchMuttertagsformel über die früheste Bindung.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Muttertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Mutterliebe ist die einzige Liebe, die nichts fordert. Mutterliebe fragt nicht nach dem Verdienst. Mutter ist ein anderes Wort für Liebe.
Freude, die man teilt, ist doppelte Freude.
SpruchErlebtes gewinnt, wenn man es mit anderen erlebt.
Herkunft: Volksgut, verwandt mit dem Sprichwort vom geteilten Leid.
Themen: FreundschaftKurz
QuelleVolksgut
Siehe auch: Ohne euch wäre es nicht gegangen.
Freunde sind die Familie, die man sich aussucht.
SpruchEnge Freundschaften können denselben Halt geben wie Verwandtschaft, sind aber selbst gewählt.
Herkunft: Moderne Redensart ohne feste Verfasserzuschreibung; die verbreiteten Zuschreibungen an einzelne Autoren sind nicht haltbar.
Themen: Freundschaft
Siehe auch: Wo Freunde sind, da ist Heimat. Wo du bist, ist zu Hause. Wo die Mutter ist, ist Heimat.
Gute Freunde kann niemand trennen.
SpruchEine feste Freundschaft übersteht auch Streit und Entfernung.
Herkunft: Feste Formel, im Deutschen vor allem durch ein Lied von 1966 verbreitet.
Themen: FreundschaftKurz
Siehe auch: Einer für alle, alle für einen. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Wo du bleibst, da bleibe ich auch. Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.
Das Herz der Mutter ist bei den Kindern, auch wenn sie fort sind.
SpruchFormel über die Zuwendung, die auch über Entfernung Bestand hat.
Herkunft: Volksgut ohne feste Verfasserzuschreibung.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Mutterliebe ist die einzige Liebe, die nichts fordert. Mutter sein heißt teilen lernen. Eine Mutter fragt nicht, was nötig ist, sie tut es.
Kinder sind anvertraut, nicht gehörend.
SpruchFormel für Tauf- und Erziehungsreden über das Verhältnis zwischen Eltern und Kind.
Herkunft: Eine moderne Formel ohne feste Zuschreibung.
Themen: KinderZum Nachdenken
Siehe auch: Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen. Vater sein heißt begleiten und loslassen. Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!
Kinder sind das größte Glück auf Erden.
SpruchFormel für Glückwunschkarten zur Geburt.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Glückwunschverse zur Geburt.
Themen: KinderGeburtstag
QuelleVolksgut
Siehe auch: Willkommen, kleiner Mensch. Mit jedem Kind fängt die Welt noch einmal an. Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung.
Kinder sind die Brücke zum Himmel.
SpruchBildformel für Tauf- und Geburtskarten.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Taufverse.
Themen: KinderZum Nachdenken
QuelleVolksgut
Siehe auch: Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung. Lasset die Kindlein zu mir kommen. Kinder sind eine Gabe des Herrn.
Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.
SpruchBildformel über die Rolle der Eltern als Begleiter statt Besitzer.
Herkunft: Der Gedanke wird der Reformpädagogik zugeschrieben; ein Erstbeleg fehlt.
Themen: KinderZum Nachdenken
Siehe auch: Kinder sind anvertraut, nicht gehörend. Vater sein heißt begleiten und loslassen. Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!
Kinder sind wie Blumen: Sie brauchen Licht und Zeit.
SpruchBildformel über kindliche Entwicklung, aus dem Umfeld der Kindergartenbewegung.
Herkunft: Das Bild geht auf Friedrich Fröbel zurück, der seine Einrichtung ausdrücklich als Garten für Kinder verstand.
QuelleFröbel
Siehe auch: Kommt, lasst uns unsern Kindern leben! Vater sein heißt begleiten und loslassen. Mutterhand und Vaterwort führen sicher durch das Leben.
Mein Vater sagte immer, und heute weiß ich, dass er recht hatte.
SpruchVatertagsformel über die späte Einsicht in elterliche Ratschläge.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Vatertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Man sieht dem Vater erst ins Gesicht, wenn man selbst einer ist. Väter reden wenig und tun viel. Ein Vater gibt lieber, als dass er nimmt.
Sprüche mit belegter Herkunft
Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
SpruchWer aufrecht handelt, stellt die eigenen Interessen hinten an.
Friedrich SchillerDichter und Dramatiker, 1759 bis 1805
Herkunft: Aus Friedrich Schillers Schauspiel „Wilhelm Tell“ (1804).
Themen: LebenZum Nachdenken
QuelleSchiller
Siehe auch: Lebe so, dass du dich später gern erinnerst. Kinder sind anvertraut, nicht gehörend. Der eine fragt: Was kommt danach? Der andre fragt nur: Ist es recht?
Ein Dach, ein Tisch, ein Weg.
SpruchKnappe Trauformel, die das Gemeinsame in drei Bildern fasst.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Zwei Wege, ein Ziel. Zwei Menschen, ein Weg, ein Ziel. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück, geteiltes Leid ist halbes Leid.
Danke, dass es dich gibt.
SpruchDer schlichteste und meistverwendete Muttertagsgruß.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Mutter ist ein anderes Wort für Liebe. Wer eine gute Mutter hat, hat einen Schatz. Mama, danke für alles.
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
SpruchDas vierte Gebot, in Glückwunsch- und Gedenktexten bis heute zitiert.
Herkunft: Aus dem Dekalog im Alten Testament (2. Mose 20,12).
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen.
Ertragt einer den anderen in Liebe.
SpruchTrauspruch, der die Nachsicht als Grundlage der Verbindung nennt.
Herkunft: Aus dem Epheserbrief des Neuen Testaments (Epheser 4,2).
QuelleNeues Testament, Epheserbrief
Siehe auch: Wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Wo du bleibst, da bleibe ich auch. So sind sie nicht mehr zwei, sondern eines. Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat.
Freut euch miteinander und tragt einer des anderen Last.
SpruchTrauformel, die Freude und Beistand in einem Satz verbindet.
Herkunft: Der Gedanke verbindet zwei Stellen aus den Paulusbriefen (Römer 12,15 und Galater 6,2).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Einer halte zum anderen, in guten wie in schweren Tagen. Wo zwei sich finden, beginnt ein drittes: das Gemeinsame. Zwei sind besser als einer, denn wenn einer fällt, hilft ihm der andere auf.
Ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise der Familie.
SpruchGrußformel für Weihnachtskarten mit Betonung auf Familie und Ruhe.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: WeihnachtenKurz
Siehe auch: Fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Frohe und besinnliche Feiertage. Willkommen, kleiner Mensch.
Einer für alle, alle für einen.
SpruchWahlspruch für gegenseitige Verlässlichkeit in einer Gruppe.
Alexandre Dumasfranzösischer Schriftsteller, 1802 bis 1870
Herkunft: Die Formel ist als schweizerischer Wahlspruch seit dem 19. Jahrhundert belegt und wurde durch Alexandre Dumas' „Die drei Musketiere“ (1844) weltweit bekannt.
Themen: FreundschaftKurzMotivation
QuelleDumas
Siehe auch: Gute Freunde kann niemand trennen. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen. Wo du bleibst, da bleibe ich auch. Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.
Höre, mein Kind, die Zucht deines Vaters und verlass nicht das Gebot deiner Mutter.
SpruchKlassischer Spruch zu Taufe und Konfirmation, der beiden Elternteilen dieselbe Bedeutung zuweist.
Herkunft: Aus dem Buch der Sprüche im Alten Testament (Sprüche 1,8).
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Mutterhand und Vaterwort führen sicher durch das Leben. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Vater sein heißt begleiten und loslassen.
Ich hab dich lieb, ohne Grund und ohne Ende.
SpruchFormel für Karten an nahestehende Menschen, auch außerhalb der Partnerschaft.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Ein Mutterherz wird niemals alt. Mutter ist das schönste Wort auf Erden.
Ihre Kinder stehen auf und preisen sie selig.
SpruchVers über die Mutter aus dem Lob der tüchtigen Frau, traditionell zum Muttertag gelesen.
Herkunft: Aus dem Buch der Sprüche im Alten Testament (Sprüche 31,28).
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Wer eine gute Mutter hat, hat einen Schatz. Was eine Mutter täglich tut, bemerkt man erst, wenn sie es nicht mehr tut. Mutter sein heißt teilen lernen.
Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung.
SpruchFormel für Glückwunschkarten zur Geburt.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: KinderZum Nachdenken
Siehe auch: Mit jedem Kind fängt die Welt noch einmal an. Kinder sind die Brücke zum Himmel. Willkommen, kleiner Mensch.
Kinder sind eine Gabe des Herrn.
SpruchFormel für Taufkarten und Glückwünsche zur Geburt.
Herkunft: Aus Psalm 127 im Alten Testament.
Themen: KinderGeburtstag
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Lasset die Kindlein zu mir kommen. Kinder sind die Brücke zum Himmel. Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung.
Kommt, lasst uns unsern Kindern leben!
SpruchAufruf, den Bedürfnissen der Kinder Vorrang zu geben. Wahlspruch der frühen Kindergartenbewegung.
Friedrich FröbelPädagoge und Begründer des Kindergartens, 1782 bis 1852
Herkunft: Der Leitsatz stammt von Friedrich Fröbel, dem Begründer des Kindergartens (1840).
QuelleFröbel
Siehe auch: Kinder sind wie Blumen: Sie brauchen Licht und Zeit. Vater sein heißt begleiten und loslassen. Mutterhand und Vaterwort führen sicher durch das Leben.
Lasset die Kindlein zu mir kommen.
SpruchKlassischer Taufspruch und Sinnbild für die Zuwendung zu Kindern.
Herkunft: Aus dem Markusevangelium (Markus 10,14).
Themen: Kinder
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder. Kinder sind eine Gabe des Herrn.
Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.
SpruchEine Verbindung hält weniger durch Verliebtheit als durch gemeinsame Ziele.
Antoine de Saint-Exupéryfranzösischer Schriftsteller und Flieger, 1900 bis 1944
Herkunft: Der Gedanke stammt von Antoine de Saint-Exupéry aus „Wind, Sand und Sterne“ (1939) und wird meist in freier Übersetzung zitiert.
QuelleSaint-Exupéry
Siehe auch: Zwei Wege, ein Ziel. Zwei Menschen, ein Weg, ein Ziel. Geteiltes Glück ist doppeltes Glück, geteiltes Leid ist halbes Leid.
Kurze Sprüche
Danke, Papa, für alles.
SpruchSchlichter Vatertagsgruß für Karten und Nachrichten.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Was ich kann, habe ich von dir. Du warst immer da, auch wenn du nichts gesagt hast. Danke, Papa, für alles, was selbstverständlich schien.
Komm gut nach Hause.
SpruchDie geläufigste deutsche Abschiedsformel im Alltag.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Willkommen, kleiner Mensch. Ruh dich aus und lass dich pflegen. Gott behüte dich auf allen deinen Wegen.
Auf dieser Seite stehen sprüche über die Familie. Alle weiteren Themen finden Sie im Themenregister, den gesamten Bestand im alphabetischen Verzeichnis.