Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche zum Abschied, Seite 2
43 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Bekannte Sprüche
Ein Stern ist erloschen, ein Licht ist verglüht.
SpruchBildformel für Trauerkarten und Anzeigen.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Trauerverse, ohne bekannten Verfasser.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Der Himmel hat ein Licht mehr. Was du gegeben hast, bleibt. Was bleibt, ist die Liebe.
Ein Vater ist der Erste, der einen loslässt, und der Letzte, der aufgibt.
SpruchVatertagsformel über die doppelte Rolle von Loslassen und Rückhalt.
Herkunft: Volksgut aus dem Umfeld der Vatertagsverse.
QuelleVolksgut
Siehe auch: Väter sind der Fels, auf den man sich setzt, wenn man müde ist. Ein Vater ist ein Fels in der Brandung. Ein Vater ist der erste Halt und der letzte Rat.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
SpruchDer Verlust nimmt einem nicht, was man mit einem Menschen erlebt hat.
Herkunft: Der Satz wird fast durchgehend Goethe zugeschrieben, ist in seinen Werken und Briefen aber nicht nachweisbar.
QuelleGoethe
Siehe auch: Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Ein Leben hinterlässt Spuren, kein Ende löscht sie.
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.
SpruchSolange an einen Menschen gedacht wird, bleibt er anwesend.
Herkunft: Der Vers wird meist Immanuel Kant zugeschrieben; in seinen Schriften findet er sich nicht.
QuelleKant
Siehe auch: Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Ein Leben hinterlässt Spuren, kein Ende löscht sie.
Sprüche mit belegter Herkunft
Scheiden und Meiden tut weh.
SpruchZeile aus dem deutschen Volksliedgut über den Schmerz der Trennung.
Herkunft: Aus dem Volkslied „Es ist ein Schnee gefallen“, überliefert seit dem 15. Jahrhundert.
QuelleVolkslied
Siehe auch: Muss i denn zum Städtele hinaus und du, mein Schatz, bleibst hier. Behüt dich Gott, es wär so schön gewesen. Nun ade, du mein lieb Heimatland.
Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
SpruchTraditioneller Trauerspruch für Anzeigen und Grabsteine.
Herkunft: Aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (Offenbarung 14,13).
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
Was bleibt, ist die Erinnerung.
SpruchTrauerformel, die den Verlust anerkennt und zugleich das Bleibende benennt.
Herkunft: Feste Trauerformel ohne einzelnen Urheber.
Themen: TrauerAbschiedZum Nachdenken
Siehe auch: Ein Leben hinterlässt Spuren, kein Ende löscht sie. Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.
Was bleibt, ist die Liebe.
SpruchTrauerformel, die auf den bekannten Schluss des Korintherbriefs anspielt.
Herkunft: Der Gedanke geht auf den ersten Korintherbrief zurück, wonach von Glaube, Hoffnung und Liebe die Liebe die größte ist.
Siehe auch: In Gottes Händen geborgen. Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.
Was du gegeben hast, bleibt.
SpruchTrauerformel, die auf das Fortwirken des Verstorbenen zielt.
Herkunft: Feste Trauerformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Was bleibt, ist die Liebe. Was bleibt, ist die Erinnerung. In stiller Anteilnahme.
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.
SpruchWer aufbricht und Neues sieht, dem widerfährt etwas Gutes.
Joseph von EichendorffDichter der Romantik, 1788 bis 1857
Herkunft: Die Anfangszeilen des Liedes aus Joseph von Eichendorffs Erzählung „Aus dem Leben eines Taugenichts“ (1826).
Themen: MotivationAbschiedLeben
QuelleEichendorff
Siehe auch: Nun ade, du mein lieb Heimatland. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Wer im Herzen bleibt, geht nie ganz.
SpruchTrauerformel über das Fortleben in der Erinnerung.
Herkunft: Feste Trauerformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Ein Leben hinterlässt Spuren, kein Ende löscht sie.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
SpruchEs gibt einen Punkt, an dem sich Versäumtes nicht mehr nachholen lässt.
Rainer Maria RilkeDichter, 1875 bis 1926
Herkunft: Aus Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag“ (1902).
Themen: Zum NachdenkenAbschiedTrauer
QuelleRilke
Wir werden dich vermissen.
SpruchDie schlichteste Formel für Abschiedskarten im Kollegenkreis.
Herkunft: Feste Grußformel ohne einzelnen Urheber.
Siehe auch: Danke für die gemeinsamen Jahre. Zeit für neue Wege. Ruhestand ist kein Stillstand.
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