Sprüche · Sprüche nach Anlass
Sprüche zum Nachdenken, Seite 3
123 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 3 von 5
Bekannte Sprüche
Das Leben ist ein Geschenk, kein Anspruch.
SpruchFormel für Karten und Reden, die den Blick auf das Selbstverständliche lenkt.
Herkunft: Eine moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Themen: LebenZum NachdenkenDanke
Siehe auch: Dankbarkeit ist keine Pflicht, sondern eine Haltung. Lebe so, dass du dich später gern erinnerst. Der eine fragt: Was kommt danach? Der andre fragt nur: Ist es recht?
Das Leben ist ein Weg, kein Ziel.
SpruchFormel für Karten und Reden, die den Wert im Vorgang statt im Ergebnis sieht.
Herkunft: Eine moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung; verwandt mit der älteren Wendung vom Weg als Ziel.
Themen: LebenZum NachdenkenKurz
Siehe auch: Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.
Liebe braucht Zeit, nicht Worte.
SpruchKurze Formel für Liebes- und Jahrestagskarten.
Herkunft: Eine moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Themen: LiebeZum NachdenkenKurz
Siehe auch: Liebe ist keine Empfindung, sondern eine Entscheidung. Freundschaft ist wie ein Baum: Sie wächst langsam und hält lange. Freundschaft ist eine Pflanze, die man gießen muss.
Liebe heißt, den anderen wirklich anzusehen.
SpruchFormel über Zuwendung als Aufmerksamkeit.
Herkunft: Eine moderne Formel ohne feste Zuschreibung.
Themen: LiebeZum NachdenkenKurz
Siehe auch: Liebe ist keine Empfindung, sondern eine Entscheidung. Hinfallen ist erlaubt, Aufstehen Pflicht. Wer den Humor verliert, hat schon verloren.
Liebe ist keine Empfindung, sondern eine Entscheidung.
SpruchFormel für Trauungen und Jahrestage, die die Zuneigung als Verpflichtung deutet.
Herkunft: Eine moderne Formel ohne feste Zuschreibung.
Themen: LiebeZum NachdenkenHochzeit
Siehe auch: Wer heiratet, baut ein Haus, das nie fertig wird. Liebe heißt, den anderen wirklich anzusehen. Liebe braucht Zeit, nicht Worte.
Liebe ist nicht blind, sie sieht nur mehr.
SpruchUmkehrung des bekannten Satzes: Nicht Blindheit, sondern ein weiterer Blick.
Herkunft: Eine moderne Formel ohne feste Zuschreibung.
Themen: LiebeZum NachdenkenKurz
Mit jedem Kind fängt die Welt noch einmal an.
SpruchJede Geburt eröffnet eine Zukunft, die noch offen ist.
Herkunft: Moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Themen: KinderFamilieZum Nachdenken
Siehe auch: Ein Kind ist ein Anfang und eine Hoffnung. Willkommen, kleiner Mensch. Kinder sind das größte Glück auf Erden.
Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.
SpruchSpöttische Bemerkung über Menschen, die sich vom Lärm der Musik stören lassen.
Wilhelm BuschDichter und Zeichner, 1832 bis 1908
Herkunft: Aus Wilhelm Buschs „Der Maulwurf“ aus den „Kritik des Herzens“-Versen (1874).
Themen: LustigZum Nachdenken
QuelleWilhelm Busch
Siehe auch: Wer über sich selbst lachen kann, hat immer etwas zu lachen. Wer viel lacht, braucht weniger Arznei. Lachen verlängert das Leben, Ärger verkürzt es.
Das neue Jahr liegt vor uns wie ein unbeschriebenes Blatt.
SpruchNeujahrsformel über die Offenheit des kommenden Jahres.
Herkunft: Eine moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Themen: NeujahrZum NachdenkenKurz
Siehe auch: Jedes Jahr ein neues Blatt, geschrieben wird von uns. Ein Jahr endet, ein Weg geht weiter. Das alte Jahr ist nun vorbei, das neue steht vor der Tür.
Nicht die Jahre in deinem Leben zählen, sondern das Leben in deinen Jahren.
SpruchEin Geburtstagswunsch, der nicht auf die Zahl der Jahre schaut, sondern darauf, was man daraus macht.
Herkunft: Die verbreitete Zuschreibung an Abraham Lincoln lässt sich in seinen Reden und Briefen nicht nachweisen.
Themen: GeburtstagLebenZum Nachdenken
Siehe auch: Man zählt die Jahre nicht, man lebt sie. Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt. Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
Nicht die Jahre zählen, sondern was darin passiert ist.
SpruchGeburtstagsformel, die den Blick vom Alter auf den Inhalt lenkt.
Herkunft: Eine moderne Grußformel ohne feste Zuschreibung.
Themen: GeburtstagLebenZum Nachdenken
Siehe auch: Zähle nicht die Jahre, zähle die Freunde. Zum Fest des Lebens alles Gute. So viele Jahre, so viele Geschichten.
Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
SpruchOhne klares Ziel führt jeder Weg irgendwohin, aber nicht dorthin, wo man hinwollte.
Herkunft: Der Gedanke wird Laozi zugeschrieben, ohne dass sich eine Stelle nachweisen ließe; verwandt mit Senecas Bild vom Hafen.
Themen: MotivationZum NachdenkenKurz
Sprüche mit belegter Herkunft
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.
SpruchHäufig zu runden Geburtstagen gewählt: Die Endlichkeit als Grund, die verbleibende Zeit zu nutzen.
Herkunft: Aus Psalm 90 im Alten Testament.
Themen: GeburtstagZum NachdenkenLeben
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Wir haben nicht wenig Zeit, sondern wir vertun viel davon. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr.
Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.
SpruchTrauspruch, der die Liebe über jede Regel stellt.
Herkunft: Aus dem Römerbrief des Neuen Testaments (Römer 13,10).
Themen: HochzeitLiebeZum Nachdenken
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen. Die Liebe sucht nicht das Ihre.
Die Liebe sucht nicht das Ihre.
SpruchTrauspruch über die Selbstlosigkeit als Kern der Zuneigung.
Herkunft: Aus dem ersten Korintherbrief des Neuen Testaments (1. Korinther 13,5).
Themen: HochzeitLiebeZum Nachdenken
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen. Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
SpruchVers, der traditionell nach überstandener Krankheit gelesen wird.
Herkunft: Aus Psalm 103 im Alten Testament.
Themen: GenesungDankeZum Nachdenken
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Der Herr wird ihn erquicken auf seinem Siechbett. Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind. Der Herr ist mein Licht und mein Heil.
Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
SpruchZeile über den Aufbruch in eine neue Zeit, traditionell beim Wandern und bei Verabschiedungen gesungen.
Herkunft: Text von Emanuel Geibel (1841), Melodie von Justus Wilhelm Lyra.
Themen: AbschiedRuhestandZum Nachdenken
QuelleGeibel
Siehe auch: Nun ade, du mein lieb Heimatland. Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten. Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt.
Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde.
SpruchBild für die Kürze und Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens.
Herkunft: Aus Psalm 103 im Alten Testament.
Themen: TrauerLebenZum Nachdenken
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit. Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind.
Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit.
SpruchZeile über die Kürze des Lebens, häufig bei Trauerfeiern gelesen.
Herkunft: Aus einem Gedicht von Matthias Claudius, vertont unter anderem von Max Reger.
Themen: TrauerLebenZum Nachdenken
QuelleMatthias Claudius
Siehe auch: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde. Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt. Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise.
Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar.
SpruchAnfang des bekanntesten deutschen Abendlieds, oft als Bild für den ruhigen Ausklang eines Tages zitiert.
Matthias ClaudiusDichter und Publizist, 1740 bis 1815
Herkunft: Aus Matthias Claudius' Gedicht „Abendlied“ (1779).
Themen: Zum NachdenkenKinderAbschied
QuelleMatthias Claudius
Siehe auch: Muße in Würde.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
SpruchDie Schwierigkeit liegt oft weniger in der Sache als in der eigenen Scheu, sie anzupacken.
Senecarömischer Philosoph und Staatsmann, um 1 bis 65 n. Chr.
Herkunft: Aus den Briefen des römischen Philosophen Seneca an Lucilius („non quia difficilia sunt non audemus, sed quia non audemus difficilia sunt“).
Themen: MotivationZum Nachdenken
QuelleSeneca
Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.
SpruchVers über die äußerste Form der Freundschaft, häufig bei Gedenkfeiern gelesen.
Herkunft: Aus dem Johannesevangelium (Johannes 15,13).
Themen: FreundschaftLiebeZum Nachdenken
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Wo Liebe ist, da ist Gott. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
SpruchVon allem, was Bestand hat, wiegt die Liebe am schwersten. Einer der meistgewählten Trausprüche.
Herkunft: Aus dem ersten Korintherbrief des Neuen Testaments (1. Korinther 13,13).
Themen: LiebeHochzeitZum Nachdenken
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Die Liebe sucht nicht das Ihre. Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.
Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen.
SpruchAnfangszeile des bekanntesten deutschen Danklieds, bei Jubiläen und Verabschiedungen gesungen.
Herkunft: Text von Martin Rinckart (um 1636), Melodie von Johann Crüger.
Themen: RuhestandDankeZum Nachdenken
QuelleRinckart
Siehe auch: Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land. Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten. Für alles sei Dank gesagt.
Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten.
SpruchAnfangszeile eines Liedes zum Jahreswechsel und zu Aufbrüchen.
Herkunft: Text von Paul Gerhardt (1653).
Themen: RuhestandNeujahrZum Nachdenken
QuellePaul Gerhardt
Siehe auch: Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land.
Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt und Felder.
SpruchAnfangszeile eines Abendlieds, das traditionell auch bei Trauerfeiern gesungen wird.
Herkunft: Text von Paul Gerhardt (1647) nach der Melodie eines älteren Volkslieds.
Themen: TrauerAbschiedZum Nachdenken
QuellePaul Gerhardt, Volkslied
Siehe auch: Ich hatt einen Kameraden, einen bessern findst du nit. Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt. Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land.
Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide.
SpruchNur wer selbst gelitten hat, kann nachvollziehen, was ein anderer durchmacht.
Johann Wolfgang von GoetheDichter und Naturforscher, 1749 bis 1832
Herkunft: Aus dem Lied der Mignon in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (1795).
Themen: Zum NachdenkenLiebeTrauer
QuelleGoethe
O du stille Zeit, kommst, eh wir's gedacht.
SpruchZeile über die plötzlich einsetzende Ruhe des Winters, oft für Weihnachtskarten gewählt.
Herkunft: Aus einem Gedicht von Joseph von Eichendorff.
Themen: WeihnachtenZum Nachdenken
QuelleEichendorff
Siehe auch: Wer Weihnachten im Herzen trägt, findet es überall. Weihnachten ist kein Datum, sondern eine Haltung. Weihnachten heißt einmal im Jahr innehalten.
Kurze Sprüche
Muße in Würde.
SpruchDer zurückgezogene Lebensabend als anerkannter und ehrenvoller Zustand, nicht als Abstellgleis.
Cicerorömischer Redner und Staatsmann, 106 bis 43 v. Chr.
Herkunft: Wiedergabe der lateinischen Formel „otium cum dignitate“, die Cicero für den würdevollen Rückzug aus dem öffentlichen Leben verwendet.
Themen: RuhestandZum NachdenkenKurz
QuelleCicero
Siehe auch: Werde alt wie ein Baum und bleib jung im Herzen. Nicht die Jahre in deinem Leben zählen, sondern das Leben in deinen Jahren. Man zählt die Jahre nicht, man lebt sie.
Dem Mutigen hilft Gott.
SpruchWer sich etwas traut, wird eher Beistand finden als der Zaudernde.
Friedrich SchillerDichter und Dramatiker, 1759 bis 1805
Herkunft: Ebenfalls aus Schillers „Wilhelm Tell“; die Formel selbst ist älter und geht auf das lateinische „audentes fortuna iuvat“ zurück.
Themen: MotivationKurzZum Nachdenken
QuelleSchiller
Siehe auch: Wer nie etwas falsch macht, macht meistens gar nichts. Neues Jahr, neues Glück. Für das neue Jahr vor allem Mut.
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