Sprichwörter · Charakter und Verhalten
Sprichwörter über Großzügigkeit, Seite 2
34 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Wer viel gibt, braucht selbst am wenigsten.
Sprichw.Wer leicht abgeben kann, hängt am eigenen Besitz nicht.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel, verwandt mit der stoischen Besitzlehre.
Themen: GroßzügigkeitBescheidenheitReichtum
Siehe auch: Wer gibt, macht sich frei. Wer gibt, wird nicht ärmer. Wer gibt, soll schweigen; wer nimmt, soll reden.
Wer viel verschenkt, muss wenig bewachen.
Sprichw.Wer wenig festhält, hat auch wenig zu verlieren.
Herkunft: Eine Formel, verwandt mit der stoischen Besitzlehre bei Seneca und Epiktet.
Themen: GroßzügigkeitReichtumAngst
Siehe auch: Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Wer gibt, macht sich frei. Besitz verpflichtet.
Wissen ist das Einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt.
Sprichw.Anders als Besitz wird Kenntnis durch Weitergabe nicht weniger.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, häufig Marie von Ebner-Eschenbach zugeschrieben, ohne dass sich die Stelle nachweisen ließe.
Themen: WissenGroßzügigkeitLernen
QuelleEbner-Eschenbach
Wohltun trägt Zinsen.
Sprichw.Wer anderen hilft, bekommt es auf Umwegen zurück.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 16. Jahrhundert belegt; der Gedanke stammt aus dem Buch der Sprüche im Alten Testament.
Themen: GroßzügigkeitDankbarkeitGeld
QuelleAltes Testament, Sprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Wer gibt, wird nicht ärmer. Doppelt gibt, wer schnell gibt. Wer nichts gibt, dem wird nichts gegeben.
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