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Sprichwörter mit O
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10 Einträge mit Bedeutung
Ohne Fleiß kein Preis.
Sprichw.Ein Erfolg setzt Anstrengung voraus; geschenkt bekommt man nichts.
Herkunft: Ein Reimspruch aus der Schulliteratur des 18. Jahrhunderts. „Preis“ meint dabei den Siegespreis, nicht den Kaufpreis.
Themen: FleißErfolgArbeitSchule
Siehe auch: Es lernt sich nichts von selbst.
Ohne Regen kein Regenbogen.
Sprichw.Das Schöne setzt oft das Unangenehme voraus.
Herkunft: Eine Lehnübersetzung aus dem Englischen, im Deutschen erst seit dem späten 20. Jahrhundert verbreitet.
Siehe auch: Nach Regen kommt Sonnenschein. Kein Unglück dauert ewig. Jedes Jahr hat seinen Frühling.
Ordnung halten ist weniger Arbeit als Ordnung schaffen.
Sprichw.Wer laufend aufräumt, kommt mit weniger Aufwand aus als der, der es aufschiebt.
Herkunft: Eine Haushaltsregel des 19. Jahrhunderts.
Siehe auch: Ordnung spart Zeit. Wo Ordnung herrscht, kommt Ruhe ein. Wer seine Arbeit plant, arbeitet halb so lange.
Ordnung im Kopf beginnt auf dem Tisch.
Sprichw.Die äußere Ordnung wirkt auf die innere zurück.
Herkunft: Eine Formel aus der Arbeitsorganisation des 20. Jahrhunderts.
Themen: OrdnungArbeitKlugheit und Dummheit
Siehe auch: Wer den Pflug führt, soll nicht zurückschauen.
Ordnung ist das halbe Leben.
Sprichw.Wer Ordnung hält, spart Zeit und Ärger.
Herkunft: Die Formel ist in deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 19. Jahrhundert belegt. Sie gehört zu einer Gruppe von Sätzen, die eine Tugend als Anteil am Gelingen beziffern, vergleichbar mit „Frisch gewagt ist halb gewonnen“.
Siehe auch: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zeit ist Geld. Ordnung muss sein.
Ordnung ist Mittel, nicht Zweck.
Sprichw.Wer die Ordnung zum Ziel macht, verliert das Ziel aus dem Blick.
Herkunft: Eine Formel aus der Organisationslehre des 20. Jahrhunderts.
Themen: OrdnungArbeitKlugheit und Dummheit
Siehe auch: Wer sich selbst kennt, überschätzt sich nicht. Wer sich am eigenen Werk nicht satt sieht, hat wenig geleistet. Sparsamkeit rechnet, Geiz zählt.
Ordnung muss sein.
Sprichw.Kurze Feststellung, mit der auf die Einhaltung von Regeln gepocht wird.
Herkunft: Die Formel ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert geläufig und wurde im Ausland zum Schlagwort für eine als typisch deutsch geltende Haltung.
Themen: Ordnung
Siehe auch: Ordnung ist das halbe Leben. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ordnung spart Zeit.
Sprichw.Wer Dinge an ihrem Platz hat, sucht nicht.
Herkunft: Eine Formel aus der Hauswirtschaftslehre des 19. Jahrhunderts.
Siehe auch: Ordnung halten ist weniger Arbeit als Ordnung schaffen. Wo Ordnung herrscht, kommt Ruhe ein. Wer seine Arbeit plant, arbeitet halb so lange.
Ordnung und Fleiß bauen Häuser.
Sprichw.Aus Sorgfalt und Ausdauer entsteht mit der Zeit Wohlstand.
Herkunft: Ein Hausspruch des 19. Jahrhunderts.
Themen: OrdnungFleißHaus und Heimat
Siehe auch: Wo Ordnung herrscht, kommt Ruhe ein. Wer sparen will, muss zuerst rechnen. Wer jeden Tag einen Stein setzt, hat am Ende eine Mauer.
Ost, West, zu Hause best.
Sprichw.So schön es anderswo sein mag, am wohlsten ist man daheim.
Herkunft: Der Reimspruch ist im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt und gehört zu den Haussprüchen, die über Türen und auf Wandtellern angebracht wurden.
Themen: Haus und HeimatReisen
Siehe auch: Kein Weg ist zu lang für den, der heimkehrt. Wer gern reist, hat auch gern ein Zuhause. In der Fremde lernt man die Heimat schätzen.