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Sprichwörter · Beziehungen

Sprichwörter über den Abschied

Trennung wird sprichwörtlich meist relativiert: Sie ist selten endgültig und oft der Anfang von etwas anderem.

16 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert

Bekannte Sprichwörter

Sprichwörter mit belegter Herkunft

  • Abschiednehmen heißt ein wenig sterben.

    Sprichw.

    Jede Trennung nimmt einem ein Stück von dem, was man war.

    Edmond Haraucourtfranzösischer Dichter, 1856 bis 1941

    Herkunft: Übersetzung der französischen Zeile „partir, c'est mourir un peu“ aus einem Gedicht von Edmond Haraucourt (1891).

    Auch: Partir, c'est mourir un peu.

    Themen: TodLiebe

    QuelleHaraucourt

    Siehe auch: Scheiden tut weh. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Wer geht, lässt immer etwas zurück.

  • Aus den Augen, aus dem Sinn.

    Sprichw.

    Wer nicht mehr präsent ist, gerät schnell in Vergessenheit.

    Herkunft: Die Wendung übersetzt das lateinische „quod non videt oculus, cor non dolet“ und ist im Deutschen seit dem Mittelalter belegt.

    Themen: LiebeFreundschaftVergangenheit

    Siehe auch: Über alles wächst Gras.

  • Der Letzte macht das Licht aus.

    Sprichw.

    Scherzhafte Aufforderung an denjenigen, der als Letzter geht; auch als Kommentar zu einem Niedergang gebraucht.

    Herkunft: Eine umgangssprachliche Formel des 20. Jahrhunderts, im politischen Sprachgebrauch der 1980er Jahre verbreitet.

    Themen: ArbeitLeben

  • Über Tote soll man nichts Schlechtes reden.

    Sprichw.

    Kritik an Verstorbenen gilt als unschicklich, weil sie sich nicht mehr wehren können.

    Herkunft: Wiedergabe der lateinischen Formel „de mortuis nil nisi bene“, die auf einen antiken Ausspruch zurückgeführt wird.

    Auch: De mortuis nil nisi bene.

    Themen: TodEhrlichkeit

  • Die Zeit heilt alle Wunden.

    Sprichw.

    Mit zunehmendem Abstand verlieren Kränkungen und Verluste einen Teil ihrer Schärfe.

    Herkunft: Der Gedanke findet sich bereits in der Antike, unter anderem bei Menander und Seneca. Im Deutschen ist die Formel seit dem 16. Jahrhundert geläufig.

    Themen: ZeitUnglück

    QuelleMenander, Seneca

    Siehe auch: Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Ohne Regen kein Regenbogen. Nach Regen kommt Sonnenschein.

Kurze Sprichwörter

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