A–Z-Verzeichnis
Sprichwörter mit Z
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8 Einträge mit Bedeutung
Die Zeit arbeitet für den, der warten kann.
Sprichw.Wer Geduld aufbringt, dem kommen die Umstände oft von allein entgegen.
Herkunft: Die Formel stammt aus der politischen Sprache des 19. Jahrhunderts und wurde von dort in den Alltag übernommen.
Siehe auch: Steter Tropfen höhlt den Stein. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Kommt Zeit, kommt Rat.
Die Zeit heilt alle Wunden.
Sprichw.Mit zunehmendem Abstand verlieren Kränkungen und Verluste einen Teil ihrer Schärfe.
Herkunft: Der Gedanke findet sich bereits in der Antike, unter anderem bei Menander und Seneca. Im Deutschen ist die Formel seit dem 16. Jahrhundert geläufig.
Siehe auch: Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Ohne Regen kein Regenbogen. Nach Regen kommt Sonnenschein.
Zeit ist Geld.
Sprichw.Verlorene Zeit bedeutet entgangenen Verdienst.
Benjamin Franklinamerikanischer Staatsmann und Publizist, 1706 bis 1790
Herkunft: Der Satz stammt in dieser Form aus einem Ratgebertext von Benjamin Franklin aus dem Jahr 1748.
QuelleBenjamin Franklin
Siehe auch: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ordnung ist das halbe Leben.
Zeit und Stunde warten auf niemanden.
Sprichw.Die Zeit läuft weiter, ob man bereit ist oder nicht.
Herkunft: Eine Lehnübersetzung aus dem Englischen, wo Zeit und Flut auf niemanden warten. Im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert geläufig.
Siehe auch: Gesagt, getan. Viele Hände, schnelles Ende. Eile mit Weile.
Die Zukunft gehört denen, die sie vorbereiten.
Sprichw.Wer heute nichts tut, gestaltet morgen nichts.
Herkunft: Der Gedanke wird häufig Malcolm X zugeschrieben; ähnliche Formulierungen finden sich schon im 19. Jahrhundert.
QuelleMalcolm X
Siehe auch: Wer im Sommer nicht sammelt, muss im Winter darben. Vorbeugen ist besser als heilen. Niemand weiß, was der morgige Tag bringt.
Die Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, nur vorbereiten.
Sprichw.Statt zu raten, was kommt, sollte man sich auf mehrere Möglichkeiten einstellen.
Herkunft: Eine Formel aus der Planungssprache des 20. Jahrhunderts, ohne älteren Beleg.
Themen: ZukunftVorsichtKlugheit und Dummheit
Siehe auch: Niemand weiß, was der morgige Tag bringt. Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Die Zukunft gehört denen, die sie vorbereiten.
Der Zweck heiligt die Mittel.
Sprichw.Grundsatz, nach dem ein gutes Ziel auch fragwürdige Wege rechtfertige. Wird heute fast nur noch kritisch zitiert.
Herkunft: Die Formel wird meist Machiavelli zugeschrieben; in dieser Fassung steht sie bei ihm nicht.
Themen: MachtRecht und GerechtigkeitEhrlichkeit
Siehe auch: Wer sich entschuldigt, klagt sich an.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Sprichw.Mit einer einzigen Handlung gleich zwei Ziele erreichen.
Herkunft: Die Klappe ist die Fliegenklatsche. Die Formel ist im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegt und findet sich in vielen Sprachen mit wechselnden Tieren.
Siehe auch: Zeit ist Geld. Ordnung ist das halbe Leben.