Sprichwörter · Alltag und Natur
Sprichwörter über Haus und Heimat, Seite 2
35 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Wo alles seinen Platz hat, findet man auch das Fehlende.
Sprichw.Ordnung zeigt nicht nur, was da ist, sondern auch, was fehlt.
Herkunft: Eine Werkstattregel des 19. Jahrhunderts.
Themen: OrdnungHaus und HeimatArbeit
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.
Sprichw.Wo gesungen wird, geht es friedlich zu; als Aufforderung zu bleiben gemeint.
Herkunft: Die Verse stammen aus einem Gedicht von Johann Gottfried Seume (1804).
Themen: NachbarnFreundschaftHaus und Heimat
QuelleSeume
Siehe auch: Wer gut kocht, hat immer Gäste. Beim Geizigen isst man satt an der Einladung.
Wo Ordnung herrscht, kommt Ruhe ein.
Sprichw.Eine geordnete Umgebung nimmt einen Teil der Unruhe.
Herkunft: Ein Hausspruch des 19. Jahrhunderts.
Themen: OrdnungHaus und HeimatArbeit
Siehe auch: Wer sein Haus bestellt, schläft ruhig. Ordnung und Fleiß bauen Häuser. Ordnung spart Zeit.
Zu Hause ist, wo man nicht erklären muss, wer man ist.
Sprichw.Heimat zeigt sich daran, dass man sich nicht rechtfertigen muss.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Themen: Haus und HeimatFamilieFreundschaft
Siehe auch: Zuhause ist, wo man verstanden wird. Familie ist, wo man hingeht, wenn sonst niemand mehr da ist.
Zuhause ist, wo man verstanden wird.
Sprichw.Heimat hängt nicht am Ort, sondern an den Menschen.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem lateinischen Gedanken, die Heimat sei dort, wo es einem gut geht.
Themen: Haus und HeimatFreundschaftFamilie
Siehe auch: Zu Hause ist, wo man nicht erklären muss, wer man ist. Familie ist, wo man hingeht, wenn sonst niemand mehr da ist.
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