Sprichwörter · Beziehungen
Sprichwörter über den Abschied, Seite 2
34 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Wer nicht gehen kann, wird gegangen.
Sprichw.Wer den Zeitpunkt zum Aufhören verpasst, dem wird er abgenommen.
Herkunft: Eine Formel aus der Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts.
Siehe auch: Man muss gehen, solange man noch gern gesehen wird.
Wer nicht loslassen kann, kommt nicht an.
Sprichw.Wer am Vergangenen festhält, kann sich auf Neues nicht einlassen.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts aus der Beratungsliteratur.
Themen: AbschiedVeränderungNeuanfang
Siehe auch: Was vorbei ist, ist vorbei. Wer immer zurückschaut, stolpert nach vorn. Was gewesen ist, kommt nicht wieder.
Wer sich richtig verabschiedet, kann wiederkommen.
Sprichw.Ein sauberer Abschied hält die Tür offen.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: AbschiedFreundschaftNachbarn
Siehe auch: Wer geht, nimmt mehr mit als sein Gepäck. Wer geht, lässt immer etwas zurück. Wer gehen will, den soll man nicht halten.
Die Zeit heilt alle Wunden.
Sprichw.Mit zunehmendem Abstand verlieren Kränkungen und Verluste einen Teil ihrer Schärfe.
Herkunft: Der Gedanke findet sich bereits in der Antike, unter anderem bei Menander und Seneca. Im Deutschen ist die Formel seit dem 16. Jahrhundert geläufig.
Siehe auch: Kein Unglück dauert ewig. Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Ohne Regen kein Regenbogen.
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