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Redewendungen mit T
Hier können Sie alle redewendungen dieses Nachschlagewerks alphabetisch nachschlagen, deren Stichwort mit T beginnt. Sortiert wird wie im gedruckten Wörterbuch nach dem ersten inhaltstragenden Wort, Artikel bleiben unberücksichtigt.
6 Einträge mit Bedeutung
Tacheles reden
Redew.Ohne Umschweife und in aller Deutlichkeit zur Sache kommen.
Herkunft: Das Wort geht über das Jiddische auf hebräisch „tachlit“ für Zweck oder Ziel zurück.
Den Teufel an die Wand malen
Redew.Das Schlimmste heraufbeschwören, indem man davon spricht.
Herkunft: Der Volksglaube hielt es für gefährlich, Unheil beim Namen zu nennen oder abzubilden, weil man es dadurch herbeirufe. Die Wendung ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Themen: Sprache und KommunikationMenschen und Verhalten
Siehe auch: Den Kopf in den Sand stecken Das Herz rutscht in die Hose
Tief in die Tasche greifen müssen
Redew.Für etwas viel Geld ausgeben müssen.
Herkunft: Die Tasche als Aufbewahrungsort für Geld. Je tiefer man greifen muss, desto mehr ist schon heraus.
Den Ton angeben
Redew.In einer Gruppe bestimmen, wo es langgeht.
Herkunft: Das Bild stammt aus der Musik, wo vor dem Spiel ein Ton zum Stimmen vorgegeben wird.
Themen: Menschen und VerhaltenArbeitSprache und Kommunikation
Siehe auch: Die erste Geige spielen
Den Trumpf ausspielen
Redew.Den entscheidenden Vorteil im richtigen Moment einsetzen.
Herkunft: „Trumpf“ geht auf das lateinische „triumphus“ zurück und bezeichnet im Kartenspiel die Farbe, die alle anderen sticht.
Siehe auch: Seine Schäfchen ins Trockene bringen Alles auf eine Karte setzen
Das Tüpfelchen auf dem i
Redew.Die letzte Kleinigkeit, die etwas vollkommen macht.
Herkunft: Der Punkt über dem i wurde in mittelalterlichen Handschriften erst spät eingeführt, um das i von benachbarten Strichen zu unterscheiden. Er ist damit buchstäblich das Letzte, was ein Schreiber hinzufügte.
Auch: Das i-Tüpfelchen