Sprichwörter · Arbeit und Gesellschaft
Sprichwörter über den Beruf, Seite 2
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Wer seinen Beruf nicht kennt, findet keinen Feierabend.
Sprichw.Wer unsicher ist, kommt auch nach der Arbeit nicht zur Ruhe.
Herkunft: Eine Formel aus der Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts.
Siehe auch: Wer oft den Beruf wechselt, wird in keinem Meister. Jeder Beruf hat seine Bürde. Wie der Meister, so das Werk.
Wie der Herr, so's Gescherr.
Sprichw.An den Untergebenen erkennt man den Vorgesetzten. „Gescherr“ bezeichnete ursprünglich das Zuggeschirr und dann übertragen das Gesinde.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Auch: Wie der Herr, so der Knecht.
QuelleSprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Wer oben steht, steht allein. Wer befehlen will, muss gehorchen gelernt haben.
Wie der Meister, so das Werk.
Sprichw.An der Arbeit erkennt man, wer sie gemacht hat.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 16. Jahrhundert belegt und aus dem Zunftwesen überliefert.
QuelleSprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Nicht das Werkzeug macht den Meister. Wer seinen Beruf nicht kennt, findet keinen Feierabend. Wer seine Arbeit versteht, muss nicht darüber reden.
Wie die Arbeit, so der Lohn.
Sprichw.Die Bezahlung entspricht dem, was jemand leistet, und schlechte Bezahlung bringt schlechte Arbeit hervor.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 16. Jahrhundert belegt, ursprünglich als Rechtfertigung geringer Bezahlung bei schlechter Leistung.
QuelleSprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Arbeit adelt. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Der Neid sieht das Ziel, nicht den Weg.
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