Sprichwörter · Alltag und Natur
Sprichwörter über den Schlaf
Früh raus, gut geschlafen, Problem vertagt: Schlafsprichwörter sind praktisch und kurz.
31 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 1 von 2
Bekannte Sprichwörter
Das Bett ist der billigste Arzt.
Sprichw.Ausruhen kostet nichts und wirkt bei vielem besser als jede Behandlung.
Herkunft: Eine volkstümliche Gesundheitsregel des 19. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitGeld
Siehe auch: Schlaf ist die beste Medizin. Wie die Nacht, so der Tag. Wer gut schläft, lebt gut.
Im Schlaf sind alle Menschen gleich.
Sprichw.Im Schlaf zählen Rang und Vermögen nicht.
Herkunft: Der Gedanke findet sich bereits bei den antiken Moralisten, unter anderem bei Publilius Syrus.
QuellePublilius Syrus
Siehe auch: Der Tod macht alle gleich. Wer vertraut, schläft besser. Wer nicht schlafen kann, hat meist zu viel gedacht.
Morgenstund hat Gold im Mund.
Sprichw.Wer früh am Tag beginnt, schafft mehr und nutzt die Zeit besser.
Herkunft: Gilt als Übersetzung der lateinischen Formel „aurora habet aurum in ore“.
Siehe auch: Wer lange schläft, den Tag verschläft. Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Der Schlaf holt sich, was man ihm vorenthält.
Sprichw.Fehlender Schlaf wird nicht vergessen, er wird nachgefordert.
Herkunft: Eine Formel aus der Schlafforschung des 20. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitZeit
Siehe auch: Wer die Nacht durchwacht, verliert den Tag. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Schlaf ist die beste Medizin.
Sprichw.Ausreichende Ruhe hilft dem Körper, sich zu erholen.
Herkunft: Der Gedanke ist in der antiken Heilkunde verbreitet und findet sich bei Hippokrates als Empfehlung der Ruhe.
Themen: Gesundheit
QuelleHippokrates
Siehe auch: Das Bett ist der billigste Arzt. Wie die Nacht, so der Tag. Wer gut schläft, lebt gut.
Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste.
Sprichw.Alte Regel, nach der frühe Schlafstunden die erholsamsten seien.
Herkunft: Eine Gesundheitsregel des 19. Jahrhunderts. Die Schlafforschung bestätigt sie nur teilweise: Entscheidend ist nicht die Uhrzeit, sondern dass die Tiefschlafphasen am Anfang der Nacht liegen.
Themen: GesundheitLeben
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Wer gut schläft, lebt gut. Wer abends zur Ruhe kommt, steht morgens auf.
Wer abends nichts richtet, hat morgens keine Ruhe.
Sprichw.Was am Vorabend erledigt ist, entlastet den nächsten Morgen.
Herkunft: Eine Haushaltsregel aus der Hausväterliteratur des 18. Jahrhunderts.
Siehe auch: Gut geplant ist halb getan. Erst die Ordnung, dann das Werk. Wie die Saat, so die Ernte.
Wer abends zur Ruhe kommt, steht morgens auf.
Sprichw.Ein geregelter Abend entscheidet über den nächsten Morgen.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: OrdnungGesundheit
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Wer gut schläft, lebt gut. Schlaf ist kein Luxus.
Wer den Tag verschläft, klagt über die Nacht.
Sprichw.Ein verschobener Tagesablauf verschiebt auch die Beschwerden.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Siehe auch: Wer heute nichts tut, hat morgen doppelt zu tun. Wer die Nacht durchwacht, verliert den Tag. Wer sich drückt, wird gedrückt.
Wer die Nacht durchwacht, verliert den Tag.
Sprichw.Was man nachts gewinnt, fehlt am nächsten Tag doppelt.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: ZeitGesundheit
Siehe auch: Der Schlaf holt sich, was man ihm vorenthält. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Wer etwas zurückgelegt hat, schläft ruhiger.
Sprichw.Die Rücklage wirkt weniger finanziell als seelisch.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Siehe auch: Wer sein Haus bestellt, schläft ruhig. Wer nichts übrig hat, kann nichts zurücklegen. Wer nichts zurücklegt, lebt von der Hand in den Mund.
Wer gut gelernt hat, schläft vor der Prüfung.
Sprichw.Gute Vorbereitung zeigt sich daran, dass die Aufregung ausbleibt.
Herkunft: Eine Schülerformel des 20. Jahrhunderts.
Siehe auch: Wer bereit ist, fürchtet sich weniger. Wer sein Haus bestellt, schläft ruhig. Wer etwas zurückgelegt hat, schläft ruhiger.
Wer gut schläft, lebt gut.
Sprichw.Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für alles Übrige.
Herkunft: Eine volkstümliche Gesundheitsregel, im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt.
Themen: GesundheitLeben
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste. Wer abends zur Ruhe kommt, steht morgens auf.
Wer lange schläft, den Tag verschläft.
Sprichw.Wer den Morgen verschläft, verliert den nützlichsten Teil des Tages.
Herkunft: Ein Reimspruch aus der Schul- und Erziehungsliteratur, verwandt mit dem Satz von der Morgenstunde.
Siehe auch: Wer nicht aufsteht, versäumt den Tag. Morgenstund hat Gold im Mund. Wo nichts wächst, hat vorher jemand nichts gesät.
Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut.
Sprichw.Schlaflosigkeit und Mutlosigkeit bedingen einander.
Herkunft: Eine volkstümliche Erfahrungsformel des 19. Jahrhunderts.
Themen: AngstGesundheit
Siehe auch: Wer Sorgen mit ins Bett nimmt, schläft mit ihnen. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Wer nicht schlafen kann, hat meist zu viel gedacht.
Sprichw.Schlaflosigkeit ist häufiger eine Folge des Nachdenkens als der Umstände.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: AngstKlugheit und Dummheit
Siehe auch: Wer vertraut, schläft besser. Im Schlaf sind alle Menschen gleich. Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Sprichw.Schlafmangel verändert die Wahrnehmung der Lage.
Herkunft: Eine volkstümliche Erfahrungsformel des 20. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitUnglück
Siehe auch: Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut. Wer die Nacht durchwacht, verliert den Tag.
Wer Sorgen mit ins Bett nimmt, schläft mit ihnen.
Sprichw.Ungelöste Fragen verhindern die Erholung.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: AngstGesundheit
Siehe auch: Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut. Die Nacht ist keines Menschen Freund. Wer viel verschenkt, muss wenig bewachen.
Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag.
Sprichw.Fehlende Erholung zeigt sich in Fehlern und Reizbarkeit.
Herkunft: Eine Formel aus der Arbeitsmedizin des 20. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitArbeit
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau. Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut.
Sprichwörter mit belegter Herkunft
Früh zu Bett und früh heraus macht gesund und reich.
Sprichw.Merkregel über den Nutzen eines geregelten Tagesablaufs.
Herkunft: Der Reimspruch geht auf Benjamin Franklin zurück, der ihn 1735 in seinem Almanach veröffentlichte.
Themen: GesundheitFleiß
QuelleBenjamin Franklin
Siehe auch: Bier auf Wein, das lass sein; Wein auf Bier, das rat ich dir.
Guter Rat kommt über Nacht.
Sprichw.Eine schwierige Entscheidung sollte man überschlafen, statt sie sofort zu treffen.
Herkunft: Die Wendung ist die deutsche Fassung des griechischen Gedankens, die Nacht sei ein guter Ratgeber; im Lateinischen als „in nocte consilium“ überliefert.
Auch: Man muss eine Sache überschlafen.
Themen: Klugheit und DummheitGeduld
Siehe auch: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Eifersucht ist ein schlechter Ratgeber. Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Sprichw.Wer sich nichts vorzuwerfen hat, schläft ruhig.
Herkunft: Der Reimspruch ist im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegt. Der Gedanke findet sich bereits bei den römischen Moralphilosophen.
Themen: EhrlichkeitGesundheit
Siehe auch: Wer vertraut, schläft besser. Wer nicht schlafen kann, hat meist zu viel gedacht. Im Schlaf sind alle Menschen gleich.
Nach dem Essen sollst du ruhn oder tausend Schritte tun.
Sprichw.Alte Gesundheitsregel: Nach der Mahlzeit hilft entweder Ruhe oder ein Spaziergang.
Herkunft: Eine Gesundheitsregel der Diätetik, die auf die mittelalterliche Schule von Salerno zurückgeht.
Themen: EssenGesundheit
QuelleSchule von Salerno
Die Nacht ist keines Menschen Freund.
Sprichw.Im Dunkeln wirken Sorgen größer und Wege gefährlicher.
Herkunft: In deutschen Sammlungen seit dem 17. Jahrhundert belegt. Vor der Straßenbeleuchtung war die Nacht tatsächlich gefährlich, was der Formel ihre wörtliche Grundlage gab.
Siehe auch: Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut. Wer Sorgen mit ins Bett nimmt, schläft mit ihnen.
Der Schlaf ist der Bruder des Todes.
Sprichw.Der Schlaf gleicht dem Tod, weil das Bewusstsein aussetzt.
Herkunft: Der Gedanke stammt aus der griechischen Mythologie, in der Hypnos und Thanatos Brüder sind.
Themen: Tod
Siehe auch: Wer vom Tod spricht, meint das Leben. Wer vertraut, schläft besser. Wer nicht schlafen kann, hat meist zu viel gedacht.
Die Seinen gibt's der Herr im Schlaf.
Sprichw.Manchen fällt ohne jede Anstrengung zu, wofür andere hart arbeiten. Meist mit einem Unterton von Neid gesagt.
Herkunft: Der Satz geht auf Psalm 127 im Alten Testament zurück.
QuelleAltes Testament
Siehe auch: Wer das Glück sucht, findet es selten. Wer das Glück hat, führt die Braut heim. Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln.
Wer sein Haus bestellt, schläft ruhig.
Sprichw.Wer seine Angelegenheiten geregelt hat, sorgt sich nicht.
Herkunft: Der Gedanke geht auf das Alte Testament zurück, wo Hiskia aufgefordert wird, sein Haus zu bestellen.
Themen: Haus und HeimatOrdnung
Siehe auch: Wer etwas zurückgelegt hat, schläft ruhiger. Wo Ordnung herrscht, kommt Ruhe ein. Wer gut gelernt hat, schläft vor der Prüfung.
Kurze Sprichwörter
Schlaf ist kein Luxus.
Sprichw.Erholung ist keine Bequemlichkeit, sondern Voraussetzung für alles Übrige.
Herkunft: Eine Formel aus der Schlafforschung des späten 20. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitArbeit
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Wer gut schläft, lebt gut. Wer abends zur Ruhe kommt, steht morgens auf.
Wer schläft, sündigt nicht.
Sprichw.Scherzhafte Rechtfertigung für ausgiebigen Schlaf.
Herkunft: Die Formel ist die scherzhafte Verkürzung eines längeren Spruchs, der fortfährt, wer sündigt, schlafe besser. In Sammlungen seit dem 18. Jahrhundert belegt.
Themen: Faulheit
Siehe auch: Wer nichts tut, hat nie Zeit. Wer nichts macht, macht auch nichts falsch. Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.
Wer vertraut, schläft besser.
Sprichw.Misstrauen kostet nicht nur die Beziehung, sondern auch die Nachtruhe.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Themen: EifersuchtVertrauen
Siehe auch: Wer liebt, ohne zu vertrauen, liebt nicht. Wer Eifersucht sät, erntet Misstrauen. Argwohn ist der Anfang der Eifersucht.
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