Sprichwörter · Arbeit und Gesellschaft
Sprichwörter über Misserfolg, Seite 2
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Bekannte Sprichwörter
Wer immer kontrolliert, wird immer etwas finden.
Sprichw.Wer lange genug sucht, deutet am Ende auch Harmloses als Beweis.
Herkunft: Eine Formel aus der Paarberatung des 20. Jahrhunderts.
Themen: EifersuchtVertrauenMisserfolg
Siehe auch: Wer sucht, findet auch, was nicht da ist. Eifersucht braucht keinen Grund, nur einen Anlass. Die Eifersucht braucht keine Beweise, sie hat Vermutungen.
Wer jung ist, darf Fehler machen; wer alt ist, muss sie erklären.
Sprichw.Was in jungen Jahren als Lernschritt gilt, wird später als Versäumnis gewertet.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Themen: JugendAlterMisserfolg
Siehe auch: Kleine Kinder, kleine Sorgen; große Kinder, große Sorgen. Jugend muss sich austoben. Irren ist menschlich.
Wer lebt, macht Fehler; wer keine macht, lebt nicht.
Sprichw.Fehlerfreiheit ist kein Zeichen von Können, sondern von Untätigkeit.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem Satz, wer nie scheitert, habe nichts versucht.
Themen: LebenMisserfolgMut
Siehe auch: Wer nie verliert, hat nie gespielt. Wer nie gescheitert ist, hat nie etwas versucht. Jeder Anfang ist ein Versuch.
Wer nicht warten kann, verdirbt die Ernte.
Sprichw.Zu früh geerntet ist verloren, gleichgültig wie gut es gewachsen ist.
Herkunft: Eine bäuerliche Erfahrungsregel des 19. Jahrhunderts.
Themen: GeduldLandwirtschaftMisserfolg
Siehe auch: Wer schnell trinkt, schmeckt nichts. Was schnell wächst, hält nicht lange. Ungeduld verdirbt das Werk.
Wer nichts macht, macht auch nichts falsch.
Sprichw.Spöttische Feststellung über Menschen, die Verantwortung meiden, um sich nichts vorwerfen lassen zu müssen.
Herkunft: Eine jüngere Formel des 20. Jahrhunderts aus der Arbeitswelt, meist ironisch gegen übermäßige Vorsicht gerichtet.
Themen: MisserfolgFaulheitMut
Siehe auch: Wer schläft, sündigt nicht. Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Wer nichts verändert, verliert auch.
Sprichw.Der Verzicht auf Veränderung ist keine sichere Wahl, sondern eine andere Form des Risikos.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts aus der Wirtschaftssprache.
Themen: VeränderungNeuanfangMisserfolg
Siehe auch: Wer wagt, verliert manchmal. Wer nicht wagt, verliert immer. Wer nur verwaltet, gestaltet nichts. Wer nie verliert, hat nie gespielt.
Wer nie gescheitert ist, hat nie etwas versucht.
Sprichw.Ein makelloser Lebenslauf spricht eher für Vorsicht als für Können.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem Gedanken, wer nie verliere, habe nie gespielt.
Themen: MisserfolgMutErfolg
Siehe auch: Wer nie verliert, hat nie gespielt. Wer lebt, macht Fehler; wer keine macht, lebt nicht. Jeder Anfang ist ein Versuch.
Wer nie verliert, hat nie gespielt.
Sprichw.Ohne die Möglichkeit zu scheitern gibt es auch keinen Gewinn.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts aus dem Sportumfeld, ohne älteren Beleg.
Themen: MutMisserfolgErfolg
Siehe auch: Wer wagt, verliert manchmal. Wer nicht wagt, verliert immer. Wer nie gescheitert ist, hat nie etwas versucht. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Wer oft fällt, lernt aufstehen.
Sprichw.Wiederholte Rückschläge machen im Umgang mit ihnen sicherer.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel, verwandt mit dem Gedanken, dass nicht das Fallen die Schande sei.
Themen: MisserfolgErfahrungMut
Wer sich fürchtet, hat schon verloren.
Sprichw.Furcht lähmt und nimmt einem die Möglichkeit zu handeln.
Herkunft: Eine jüngere Formel des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem antiken Gedanken, die Furcht nehme dem Kämpfenden die Kraft.
Themen: AngstMutMisserfolg
Siehe auch: Wer zu lange plant, fängt nie an. Wer aufs Wetter wartet, sät nie.
Wer wagt, verliert manchmal. Wer nicht wagt, verliert immer.
Sprichw.Der Verzicht auf jedes Risiko ist selbst das größte.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, gebildet als Zuspitzung des älteren Sprichworts vom Wagen und Gewinnen.
Themen: MutMisserfolgErfolg
Siehe auch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wer nie verliert, hat nie gespielt. Dem Mutigen gehört die Welt.
Wie man's macht, ist es verkehrt.
Sprichw.Resignierter Kommentar, wenn jede Entscheidung von irgendjemandem bemängelt wird.
Herkunft: Eine umgangssprachliche Formel des 20. Jahrhunderts, meist resigniert gebraucht.
Themen: ArbeitMisserfolgStreit
Siehe auch: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Jeder kehre vor seiner eigenen Tür. Die Wahrheit tut weh.
Sprichwörter mit belegter Herkunft
Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden.
Sprichw.Wer sich über andere stellt, wird darauf zurückgeworfen.
Herkunft: Der Satz stammt aus dem Lukasevangelium (Lukas 14,11).
Themen: HochmutBescheidenheitMisserfolg
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Hochmut kommt vor dem Fall. Wer hoch zu Ross sitzt, fällt tief.
Wer vielerlei beginnt, gar wenig Dank gewinnt.
Sprichw.Wer sich verzettelt, bringt am Ende nichts richtig zu Ende.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Themen: ArbeitFleißMisserfolg
QuelleSprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Wer zwei Hasen zugleich jagt, fängt keinen.
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