Sprichwörter · Charakter und Verhalten
Sprichwörter über Faulheit, Seite 2
33 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Wer rastet, der rostet.
Sprichw.Wer aufhört, sich zu betätigen, verliert seine Fähigkeiten und wird träge.
Herkunft: Der Reimspruch ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt. Das Bild vom Rost stammt vom ungenutzten Werkzeug.
Themen: FleißAlterGesundheitFaulheit
Siehe auch: Wer nicht geht, verlernt das Gehen. Wer nur verwaltet, gestaltet nichts. Wer nicht vorwärtsgeht, der kommt zurücke.
Wer schläft, sündigt nicht.
Sprichw.Scherzhafte Rechtfertigung für ausgiebigen Schlaf.
Herkunft: Die Formel ist die scherzhafte Verkürzung eines längeren Spruchs, der fortfährt, wer sündigt, schlafe besser. In Sammlungen seit dem 18. Jahrhundert belegt.
Siehe auch: Wer nichts tut, hat nie Zeit. Wer nichts macht, macht auch nichts falsch. Wer die Arbeit kennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.
Wer sich drückt, wird gedrückt.
Sprichw.Wer die Arbeit anderen überlässt, bekommt es zurück.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: FaulheitArbeitNachbarn
Siehe auch: Wer heute nichts tut, hat morgen doppelt zu tun. Wer den Tag verschläft, klagt über die Nacht. Fleiß bringt Brot, Faulheit Not.
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