Sprichwörter · Leben
Sprichwörter über Gesundheit, Seite 2
45 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Bekannte Sprichwörter
Wer abends zur Ruhe kommt, steht morgens auf.
Sprichw.Ein geregelter Abend entscheidet über den nächsten Morgen.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: SchlafOrdnungGesundheit
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Wer gut schläft, lebt gut. Schlaf ist kein Luxus.
Wer allein isst, isst schneller und schlechter.
Sprichw.In Gesellschaft wird langsamer und bewusster gegessen.
Herkunft: Eine Beobachtung aus der Ernährungsforschung des 20. Jahrhunderts.
Themen: EssenNachbarnGesundheit
Siehe auch: Wer schnell trinkt, schmeckt nichts. Was man selbst geerntet hat, schmeckt anders.
Wer den Körper vernachlässigt, merkt es zuletzt.
Sprichw.Die Folgen von Nachlässigkeit zeigen sich erst, wenn sie schwer zu beheben sind.
Herkunft: Eine Formel aus der Gesundheitsaufklärung des 20. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitErfahrungAlter
Siehe auch: Wer in der Jugend nicht spart, muss im Alter darben. Vorbeugen ist besser als heilen. In der Jugend legt man den Grundstein für das Alter.
Wer den Wein nicht verträgt, soll das Wasser loben.
Sprichw.Spott über den, der seine Grenzen zur Tugend erklärt.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen des 18. Jahrhunderts belegt.
Themen: TrinkenBescheidenheitGesundheit
Siehe auch: Ein Glas erfreut, das zweite genügt, das dritte schadet. Wer maßhalten kann, braucht keinen Arzt. Man soll essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen.
Wer die Nacht durchwacht, verliert den Tag.
Sprichw.Was man nachts gewinnt, fehlt am nächsten Tag doppelt.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: SchlafZeitGesundheit
Siehe auch: Der Schlaf holt sich, was man ihm vorenthält. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Wer gut schläft, lebt gut.
Sprichw.Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für alles Übrige.
Herkunft: Eine volkstümliche Gesundheitsregel, im Deutschen seit dem 19. Jahrhundert belegt.
Themen: SchlafGesundheitLeben
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste. Wer abends zur Ruhe kommt, steht morgens auf.
Wer maßhalten kann, braucht keinen Arzt.
Sprichw.Wer weder zu viel isst noch zu viel trinkt, bleibt gesünder.
Herkunft: Der Gedanke gehört zur Diätetik der Schule von Salerno und ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Themen: GesundheitEssenBescheidenheit
QuelleSchule von Salerno
Siehe auch: Man soll essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen. Wer den Wein nicht verträgt, soll das Wasser loben. Ein Glas erfreut, das zweite genügt, das dritte schadet.
Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut.
Sprichw.Schlaflosigkeit und Mutlosigkeit bedingen einander.
Herkunft: Eine volkstümliche Erfahrungsformel des 19. Jahrhunderts.
Themen: SchlafAngstGesundheit
Siehe auch: Wer Sorgen mit ins Bett nimmt, schläft mit ihnen. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Wer nicht auf den Körper hört, muss auf den Arzt hören.
Sprichw.Der Körper meldet sich früh; wer es überhört, bekommt es später gesagt.
Herkunft: Eine Formel aus der Gesundheitsaufklärung des 20. Jahrhunderts.
Themen: GesundheitVorsichtErfahrung
Siehe auch: Wie man sich bettet, so liegt man. Wer nicht hören will, muss fühlen. Wer einmal betrogen wurde, misstraut auch dem Ehrlichen.
Wer nicht geht, verlernt das Gehen.
Sprichw.Fähigkeiten des Körpers gehen verloren, wenn man sie nicht nutzt.
Herkunft: Eine Formel aus der Bewegungsmedizin des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem älteren Satz vom Rasten und Rosten.
Themen: GesundheitAlterFleiß
Siehe auch: Wer rastet, der rostet. Wer nicht lernt, verlernt.
Wer rastet, der rostet.
Sprichw.Wer aufhört, sich zu betätigen, verliert seine Fähigkeiten und wird träge.
Herkunft: Der Reimspruch ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt. Das Bild vom Rost stammt vom ungenutzten Werkzeug.
Themen: FleißAlterGesundheitFaulheit
Siehe auch: Wer nicht geht, verlernt das Gehen. Wer nur verwaltet, gestaltet nichts. Wer nicht vorwärtsgeht, der kommt zurücke.
Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau.
Sprichw.Schlafmangel verändert die Wahrnehmung der Lage.
Herkunft: Eine volkstümliche Erfahrungsformel des 20. Jahrhunderts.
Themen: SchlafGesundheitUnglück
Siehe auch: Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag. Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut. Wer die Nacht durchwacht, verliert den Tag.
Wer Sorgen mit ins Bett nimmt, schläft mit ihnen.
Sprichw.Ungelöste Fragen verhindern die Erholung.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: SchlafAngstGesundheit
Siehe auch: Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut. Die Nacht ist keines Menschen Freund. Wer viel verschenkt, muss wenig bewachen.
Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag.
Sprichw.Fehlende Erholung zeigt sich in Fehlern und Reizbarkeit.
Herkunft: Eine Formel aus der Arbeitsmedizin des 20. Jahrhunderts.
Themen: SchlafGesundheitArbeit
Siehe auch: Wie die Nacht, so der Tag. Wer schlecht schläft, sieht die Welt grau. Wer nachts nicht schlafen kann, dem fehlt am Tag der Mut.
Wie die Nacht, so der Tag.
Sprichw.Wie gut ein Tag verläuft, entscheidet sich in der Nacht davor.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: SchlafGesundheitLeben
Siehe auch: Wer gut schläft, lebt gut. Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag.
Auf dieser Seite stehen sprichwörter über Gesundheit. Alle weiteren Themen finden Sie im Themenregister, den gesamten Bestand im alphabetischen Verzeichnis.