Redewendungen · Redewendungen nach Themen
Redewendungen über Glück und Pech, Seite 2
40 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
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Redew.Tot und begraben sein; derber Scherzausdruck.
Herkunft: Eine scherzhafte Umschreibung des Begrabenseins, gebildet nach dem Muster der Wendungen, die den Tod durch eine harmlose Alltagsbeobachtung ersetzen.
Themen: Glück und Pech
Siehe auch: Den Löffel abgeben Ins Gras beißen
Die Ruhe vor dem Sturm
Redew.Eine auffällig stille Phase, auf die absehbar große Aufregung folgt.
Herkunft: Eine Wetterbeobachtung: Vor einem Gewitter fällt der Wind oft auffällig ab. Die Wendung überträgt das auf gesellschaftliche Lagen.
Themen: AlltagGlück und Pech
Einen Schutzengel gehabt haben
Redew.In einer gefährlichen Situation unverhofft glimpflich davonkommen.
Herkunft: Die Vorstellung eines persönlichen Schutzengels ist in der christlichen Überlieferung seit der Spätantike verbreitet und geht auf eine Stelle im Matthäusevangelium (Matthäus 18,10) zurück.
Themen: Glück und Pech
QuelleNeues Testament
Siehe auch: Schwein haben Mehr Glück als Verstand haben
Jemandem den Schwarzen Peter zuschieben
Redew.Die Verantwortung für ein Problem auf einen anderen abwälzen.
Herkunft: Benannt nach dem Kartenspiel, in dem verliert, wer am Ende die unpaarige Karte in der Hand hält.
Themen: Menschen und VerhaltenGlück und PechFarben
Siehe auch: Etwas auf dem Kerbholz haben Den Kopf hinhalten müssen Auf Pump leben
Schwein haben
Redew.Unverdientes Glück haben, besonders wenn eine Sache knapp gut ausgeht.
Herkunft: Die Herkunft ist nicht eindeutig belegt. Verbreitet ist der Hinweis auf mittelalterliche Schützenfeste, bei denen der Letzte als Trostpreis ein Schwein erhielt.
Themen: Glück und PechTiere
Siehe auch: Mehr Glück als Verstand haben Einen Schutzengel gehabt haben Auf Wolke sieben schweben
Die Segel streichen
Redew.Einen Widerstand aufgeben und sich geschlagen geben.
Herkunft: Das Einholen der Segel war in der Seefahrt das Zeichen der Kapitulation.
Themen: Glück und PechArbeit
Siehe auch: Die Waffen strecken Das Handtuch werfen Die Flinte ins Korn werfen
Über den Berg sein
Redew.Das Schwerste überstanden haben, besonders bei Krankheit oder einem schwierigen Vorhaben.
Herkunft: Aus der Sprache des Reisens und der Krankenpflege: Der Anstieg ist geschafft, der Rest geht bergab. In der Medizin bezeichnete der Berg die Fieberkrise.
Themen: AlltagGlück und Pech
Unter keinem guten Stern stehen
Redew.Von Anfang an ungünstige Voraussetzungen haben.
Herkunft: Das Bild stammt aus der Astrologie.
Themen: Glück und Pech
Vom Regen in die Traufe kommen
Redew.Aus einer schlechten Lage in eine noch schlechtere geraten.
Herkunft: Die Traufe ist die Stelle, an der das gesammelte Regenwasser vom Dach herunterschießt; wer ihr ausweicht, wird nur noch nasser.
Themen: Glück und PechAlltag
Die Waffen strecken
Redew.Den Widerstand aufgeben und sich dem Gegner geschlagen geben.
Herkunft: Das Ablegen der Waffen war das förmliche Zeichen der Kapitulation.
Themen: Glück und PechArbeit
Siehe auch: Die Segel streichen Das Handtuch werfen Die Flinte ins Korn werfen
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