Sprichwörter · Leben
Sprichwörter über Glück, Seite 3
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Wer seinen Beruf liebt, arbeitet nicht.
Sprichw.Wer gern tut, was er tut, empfindet es nicht als Last.
Herkunft: Der Gedanke wird Konfuzius zugeschrieben, ohne dass sich eine Stelle nachweisen ließe.
QuelleKonfuzius
Siehe auch: Geteiltes Glück ist doppeltes Glück.
Wer sich erinnert, lebt zweimal.
Sprichw.Erinnerung wiederholt das Erlebte, ohne dass es noch einmal geschehen muss.
Herkunft: Der Gedanke stammt von Martial, der schreibt, wer sich vergangener Freuden erinnere, lebe doppelt.
Themen: VergangenheitAlterGlück
QuelleMartial
Siehe auch: Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann. Die gute alte Zeit war auch nicht besser. Alte Leute vergessen den Namen und behalten die Geschichte.
Wer sich selbst genügt, braucht wenig Beifall.
Sprichw.Wer mit sich im Reinen ist, ist auf fremde Bestätigung nicht angewiesen.
Herkunft: Der Gedanke gehört zur stoischen Lehre von der Selbstgenügsamkeit und findet sich bei Mark Aurel.
Themen: BescheidenheitHochmutGlück
QuelleMark Aurel
Siehe auch: Ein eigenes Dach ist mehr wert als ein fremder Palast. Ehre, wem Ehre gebührt. Der Neid ist die aufrichtigste Bewunderung.
Wer sich über andere freuen kann, hat doppelt so viel Grund zur Freude.
Sprichw.Das Gegenteil des Neides vervielfacht die Anlässe zur Zufriedenheit.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Themen: NeidFreundschaftGlück
Siehe auch: Wer danken kann, hat mehr vom Leben. Wer dankbar lebt, hat weniger Ansprüche. Wer dankbar ist, ist nie ganz arm.
Wer vergleicht, verliert.
Sprichw.Der Blick auf andere nimmt die Zufriedenheit mit dem Eigenen.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem älteren Gedanken vom Neid als Dieb der Freude.
Themen: EifersuchtNeidGlück
Siehe auch: Wer neidet, hat vergessen, was er selbst hat. Wer niemandem etwas gönnt, hat selbst am wenigsten. Der Neid schaut nach oben, die Dankbarkeit nach unten.
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Sprichw.Zu jeder glänzenden Seite gehört eine dunkle.
Herkunft: Die Wendung stammt aus Goethes „Götz von Berlichingen“ (1773).
QuelleGoethe
Siehe auch: Pech im Spiel, Glück in der Liebe. Das Alter nimmt die Kraft und gibt die Ruhe.
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