Sprichwörter · Alltag und Natur
Sprichwörter über Tiere, Seite 2
35 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Wer sich zum Schaf macht, den fressen die Wölfe.
Sprichw.Wer sich alles gefallen lässt, wird ausgenutzt.
Herkunft: Die Formel ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt und findet sich in ähnlicher Form in mehreren europäischen Sprachen.
Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.
Sprichw.Auch im hohen Alter stößt man noch auf Neues.
Herkunft: Ein Reimspruch aus dem bäuerlichen Umfeld. Die Kuh steht dabei für ein Tier, das ungewöhnlich lange gehalten wurde.
Siehe auch: Wer viel liest, weiß viel; wer viel wandert, sieht viel. Wer in der Jugend nichts wagt, hat im Alter nichts zu erzählen. Wer befehlen will, muss gehorchen gelernt haben.
Wo ein Trog ist, kommen die Schweine.
Sprichw.Wo etwas zu holen ist, stellen sich schnell Interessenten ein.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 17. Jahrhundert belegt, entstanden aus der täglichen Beobachtung beim Füttern.
QuelleSprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Wer lange feilscht, verliert den Kauf. Wer den Wein lobt, hat ihn meist schon getrunken.
Der Wolf verliert wohl die Haare, aber nicht die Tücke.
Sprichw.Das Äußere ändert sich, das Wesen bleibt.
Herkunft: Die Wendung übersetzt das lateinische „lupus pilum mutat, non mentem“ und ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Themen: TiereErfahrungVeränderung
Siehe auch: Die Katze lässt das Mausen nicht. Wer zusammen reist, lernt sich kennen. Wer immer dasselbe tut, darf kein anderes Ergebnis erwarten.
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Sprichw.Mit einer einzigen Handlung gleich zwei Ziele erreichen.
Herkunft: Die Klappe ist die Fliegenklatsche. Die Formel ist im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegt und findet sich in vielen Sprachen mit wechselnden Tieren.
Siehe auch: Zeit ist Geld. Ordnung ist das halbe Leben.
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