Sprichwörter · Arbeit und Gesellschaft
Sprichwörter über das Lernen, Seite 3
69 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 3 von 3
Wer viel liest und nichts denkt, wird nur belesen.
Sprichw.Lektüre ersetzt das eigene Nachdenken nicht.
Herkunft: Der Gedanke findet sich bei Arthur Schopenhauer in „Über Lesen und Bücher“.
Themen: WissenLernenKlugheit und Dummheit
QuelleSchopenhauer
Siehe auch: Die Schule gibt Wissen, nicht Verstand. Wissen veraltet, Denken nicht. Wissen ohne Gewissen ist der Ruin der Seele.
Wer viel liest, weiß viel; wer viel wandert, sieht viel.
Sprichw.Es gibt zwei Wege zur Kenntnis: das Buch und den eigenen Weg.
Herkunft: Eine volkstümliche Merkformel, in deutschen Sammlungen des 19. Jahrhunderts belegt.
QuelleSammlungen des 19. Jahrhunderts
Siehe auch: Wissen veraltet, Denken nicht. Wissen ist Macht. Wer viel liest und nichts denkt, wird nur belesen.
Wie man fragt, so wird man belehrt.
Sprichw.Die Qualität einer Antwort hängt davon ab, wie die Frage gestellt wurde.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Themen: LernenKlugheit und DummheitWissen
QuelleSprichwortsammlungen des 16. Jahrhunderts
Siehe auch: Ein Narr kann mehr fragen, als sieben Weise beantworten können. Wer alle Antworten kennt, hat die Fragen nicht verstanden.
Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.
Sprichw.Auch im hohen Alter stößt man noch auf Neues.
Herkunft: Ein Reimspruch aus dem bäuerlichen Umfeld. Die Kuh steht dabei für ein Tier, das ungewöhnlich lange gehalten wurde.
Siehe auch: Wer viel liest, weiß viel; wer viel wandert, sieht viel. Wer in der Jugend nichts wagt, hat im Alter nichts zu erzählen. Wer befehlen will, muss gehorchen gelernt haben.
Wissen ist das Einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt.
Sprichw.Anders als Besitz wird Kenntnis durch Weitergabe nicht weniger.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, häufig Marie von Ebner-Eschenbach zugeschrieben, ohne dass sich die Stelle nachweisen ließe.
Themen: WissenGroßzügigkeitLernen
QuelleEbner-Eschenbach
Wissen ist Macht.
Sprichw.Wer besser informiert ist, hat gegenüber anderen einen handfesten Vorteil.
Francis Baconenglischer Philosoph, 1561 bis 1626
Herkunft: Geht auf eine Formulierung des englischen Philosophen Francis Bacon zurück und wurde in der deutschen Arbeiterbildungsbewegung des 19. Jahrhunderts zum Leitwort.
QuelleFrancis Bacon
Siehe auch: Wissen veraltet, Denken nicht. Wer viel liest, weiß viel; wer viel wandert, sieht viel. Wer viel liest und nichts denkt, wird nur belesen.
Wissen ist nicht dasselbe wie Verstehen.
Sprichw.Etwas zu kennen bedeutet nicht, es begriffen zu haben.
Herkunft: Eine Formel aus der Bildungsdiskussion des 20. Jahrhunderts, ohne älteren Beleg.
Themen: WissenLernenKlugheit und Dummheit
Siehe auch: Wer alle Antworten kennt, hat die Fragen nicht verstanden. Furcht ist der Anfang der Weisheit. Wer reist, vergleicht; wer vergleicht, versteht.
Wissen ohne Anwendung ist wie eine Wolke ohne Regen.
Sprichw.Kenntnisse, die niemand einsetzt, bewirken nichts.
Herkunft: Das Bild stammt aus dem arabischen Schrifttum und ist über Übersetzungen ins Deutsche gelangt.
Siehe auch: Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin. Probieren geht über Studieren. In der Schule lernt man nicht für den Lehrer.
Wissen veraltet, Denken nicht.
Sprichw.Kenntnisse überholen sich, die Fähigkeit zum Urteil bleibt.
Herkunft: Eine Formel aus der Bildungsdiskussion des 20. Jahrhunderts.
Themen: WissenLernenVeränderung
Siehe auch: Wissen ist Macht. Wer viel liest, weiß viel; wer viel wandert, sieht viel. Wer viel liest und nichts denkt, wird nur belesen.
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