Sprichwörter · Leben
Sprichwörter über Veränderung, Seite 2
38 Einträge mit Bedeutung und Herkunft · alphabetisch sortiert · Seite 2 von 2
Wer nur verwaltet, gestaltet nichts.
Sprichw.Die bloße Aufrechterhaltung ist keine Leistung.
Herkunft: Eine Formel aus der Verwaltungskritik des 20. Jahrhunderts.
Themen: FaulheitArbeitVeränderung
Siehe auch: Wer rastet, der rostet. Wer nichts verändert, verliert auch. Wer nicht vorwärtsgeht, der kommt zurücke.
Wer sich nicht ändert, wird geändert.
Sprichw.Wer die Anpassung verweigert, dem wird sie von außen auferlegt.
Herkunft: Eine Formel aus der Wirtschaftssprache des 20. Jahrhunderts.
Themen: VeränderungArbeitSchicksal
Siehe auch: Man muss den Esel nicht zum Brunnen tragen, wenn er nicht trinken will. Den Wind kann man nicht ändern, aber die Segel.
Kein Wetter hält ewig.
Sprichw.Auch eine anhaltende Schlechtwetterlage geht vorbei; übertragen auf schwierige Zeiten.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: WetterHoffnungVeränderung
Siehe auch: Auf jeden Winter folgt ein Frühling. Wetter und Laune ändern sich schnell. Nach Regen kommt Sonnenschein.
Wetter und Laune ändern sich schnell.
Sprichw.Beides ist unbeständig und selten vorherzusagen.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: WetterVeränderungErfahrung
Siehe auch: Kein Wetter hält ewig. Dreht der Wind, dreht das Wetter. Das Wetter macht keine Laune, es zeigt sie nur.
Den Wind kann man nicht ändern, aber die Segel.
Sprichw.Die Umstände sind gegeben, der Umgang damit nicht.
Herkunft: Eine seemännische Bildformel, im Deutschen erst im 20. Jahrhundert verbreitet.
Themen: VeränderungMutReisen
Siehe auch: Wer sich nicht ändert, wird geändert. Die beste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten. Das Schicksal mischt die Karten, spielen müssen wir selbst.
Wissen veraltet, Denken nicht.
Sprichw.Kenntnisse überholen sich, die Fähigkeit zum Urteil bleibt.
Herkunft: Eine Formel aus der Bildungsdiskussion des 20. Jahrhunderts.
Themen: WissenLernenVeränderung
Siehe auch: Wissen ist Macht. Wer viel liest, weiß viel; wer viel wandert, sieht viel. Wer viel liest und nichts denkt, wird nur belesen.
Wo gehobelt wird, da fallen Späne.
Sprichw.Wo etwas geschaffen oder verändert wird, lassen sich Verluste und Reibungen nicht ganz vermeiden.
Herkunft: Das Bild stammt aus der Tischlerei. In deutschen Sammlungen seit dem 17. Jahrhundert belegt, im 20. Jahrhundert häufig zur Rechtfertigung von Opfern missbraucht.
Themen: ArbeitHandwerkVeränderung
Siehe auch: Erfolg ist ein Ergebnis, kein Ziel.
Der Wolf verliert wohl die Haare, aber nicht die Tücke.
Sprichw.Das Äußere ändert sich, das Wesen bleibt.
Herkunft: Die Wendung übersetzt das lateinische „lupus pilum mutat, non mentem“ und ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Themen: TiereErfahrungVeränderung
Siehe auch: Die Katze lässt das Mausen nicht. Wer zusammen reist, lernt sich kennen. Wer immer dasselbe tut, darf kein anderes Ergebnis erwarten.
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