Sprichwörter · Leben
Sprichwörter über das Leben, Seite 3
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Wer lebt, wie er will, stirbt, wie er muss.
Sprichw.Die Lebensführung ist frei, das Ende nicht.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen des 17. Jahrhunderts belegt.
Siehe auch: Gegen die Natur kämpft man vergebens. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.
Sprichw.Alter Trinkspruch, der die einfachen Freuden des Lebens verteidigt.
Herkunft: Der Vers wird traditionell Martin Luther zugeschrieben, ist in seinen Schriften jedoch nicht nachweisbar; belegt ist er erst im 18. Jahrhundert.
QuelleLuther
Siehe auch: Wer schnell trinkt, schmeckt nichts.
Wer nichts ausgibt, hat auch nichts erlebt.
Sprichw.Wer nur zurücklegt, bekommt für sein Geld auch nichts.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Siehe auch: Wer lebt, muss Abschied nehmen lernen.
Wer nichts riskiert, lebt länger und langweiliger.
Sprichw.Scherzhafte Abwägung zwischen Sicherheit und Erlebnis.
Herkunft: Eine umgangssprachliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: LeichtsinnMutLeben
Siehe auch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wer wagt, verliert manchmal. Wer nicht wagt, verliert immer. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
Wer nur spart, lebt nicht.
Sprichw.Rücklagen sollen das Leben ermöglichen, nicht ersetzen.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Siehe auch: Sparsamkeit rechnet, Geiz zählt. Sparsamkeit erhält das Haus. Der Geizige und der Verschwender kommen beide zu kurz.
Wer vom Tod spricht, meint das Leben.
Sprichw.Die Beschäftigung mit dem Ende ist immer eine mit dem, was davor liegt.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts aus der Sterbebegleitung.
Siehe auch: Der Tod lehrt leben. Der Tod ist die Grenze, das Leben das Maß. Wer den Tod vor Augen hat, lebt anders.
Das Wetter macht keine Laune, es zeigt sie nur.
Sprichw.Wer bei Regen missmutig ist, war es meist vorher schon.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Siehe auch: Wetter und Laune ändern sich schnell. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Wer das Wetter scheut, bleibt zu Hause.
Wie die Nacht, so der Tag.
Sprichw.Wie gut ein Tag verläuft, entscheidet sich in der Nacht davor.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 19. Jahrhunderts.
Themen: SchlafGesundheitLeben
Siehe auch: Wer gut schläft, lebt gut. Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste. Wer zu wenig schläft, bezahlt es am Tag.
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