Sprichwörter · Beziehungen
Sprichwörter über Freundschaft, Seite 3
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Bekannte Sprichwörter
Wer jeden Vorteil sucht, findet keinen Partner.
Sprichw.Wer bei jedem Geschäft das Maximum herausholt, hat beim nächsten niemanden mehr.
Herkunft: Eine Kaufmannsregel des 20. Jahrhunderts.
Themen: GeizHandelFreundschaft
Siehe auch: Geiz verdirbt die Freundschaft. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Wer nicht danken kann, dem hilft man nicht zweimal.
Sprichw.Undank sorgt dafür, dass die nächste Bitte um Hilfe unerhört bleibt.
Herkunft: Eine jüngere Formel, gebildet aus dem älteren Gedanken vom Undank als Lohn der Welt.
Themen: DankbarkeitNachbarnFreundschaft
Siehe auch: Wer hilft, ohne zu fragen, hilft am meisten. Man braucht den Nachbarn erst, wenn es brennt. Ein guter Nachbar ist besser als ein ferner Freund.
Wer sich richtig verabschiedet, kann wiederkommen.
Sprichw.Ein sauberer Abschied hält die Tür offen.
Herkunft: Eine volkstümliche Formel des 20. Jahrhunderts.
Themen: AbschiedFreundschaftNachbarn
Siehe auch: Wer geht, nimmt mehr mit als sein Gepäck. Wer geht, lässt immer etwas zurück. Wer gehen will, den soll man nicht halten.
Wer sich über andere freuen kann, hat doppelt so viel Grund zur Freude.
Sprichw.Das Gegenteil des Neides vervielfacht die Anlässe zur Zufriedenheit.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Themen: NeidFreundschaftGlück
Siehe auch: Wer danken kann, hat mehr vom Leben. Wer dankbar lebt, hat weniger Ansprüche. Wer dankbar ist, ist nie ganz arm.
Wer Vertrauen schenkt, macht den anderen größer.
Sprichw.Zutrauen verändert den, dem es entgegengebracht wird.
Herkunft: Eine Formel aus der Pädagogik des 20. Jahrhunderts.
Wer vertraut, dem wird vertraut.
Sprichw.Vertrauen entsteht durch Vorleistung und erzeugt Vertrauen.
Herkunft: In deutschen Sprichwortsammlungen des 19. Jahrhunderts belegt.
Themen: VertrauenFreundschaftNachbarn
Siehe auch: Wer niemandem traut, dem traut auch niemand. Vertrauen ist eine Vorleistung. Wie du mir, so ich dir.
Wer zusammen lachen kann, hält länger zusammen.
Sprichw.Geteilter Humor trägt eine Verbindung weiter als geteilte Interessen.
Herkunft: Eine Formel aus der Paarforschung des 20. Jahrhunderts.
Themen: PartnerschaftLiebeFreundschaft
Siehe auch: Gemeinsam alt werden ist mehr als gemeinsam jung sein. Eine Ehe ist ein langes Gespräch. Alte Liebe rostet nicht.
Wer zusammen reist, lernt sich kennen.
Sprichw.Auf Reisen zeigt sich, wie jemand mit Unvorhergesehenem umgeht.
Herkunft: Eine volkstümliche Erfahrungsformel, verwandt mit dem älteren Satz, man erkenne den Freund in der Not.
Themen: ReisenFreundschaftErfahrung
Siehe auch: Wer allein geht, geht schneller; wer zusammen geht, kommt weiter. Stille Wasser sind tief. Die Katze lässt das Mausen nicht.
Zu Hause ist, wo man nicht erklären muss, wer man ist.
Sprichw.Heimat zeigt sich daran, dass man sich nicht rechtfertigen muss.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts ohne älteren Beleg.
Themen: Haus und HeimatFamilieFreundschaft
Siehe auch: Zuhause ist, wo man verstanden wird. Familie ist, wo man hingeht, wenn sonst niemand mehr da ist.
Zuhause ist, wo man verstanden wird.
Sprichw.Heimat hängt nicht am Ort, sondern an den Menschen.
Herkunft: Eine Formel des 20. Jahrhunderts, verwandt mit dem lateinischen Gedanken, die Heimat sei dort, wo es einem gut geht.
Themen: Haus und HeimatFreundschaftFamilie
Siehe auch: Zu Hause ist, wo man nicht erklären muss, wer man ist. Familie ist, wo man hingeht, wenn sonst niemand mehr da ist.
Sprichwörter mit belegter Herkunft
Wer niemandem traut, dem traut auch niemand.
Sprichw.Misstrauen fällt auf denjenigen zurück, der es aussendet.
Herkunft: In deutschen Sammlungen seit dem 17. Jahrhundert belegt. Der Satz beschreibt das Misstrauen als sich selbst erfüllende Erwartung.
Themen: VertrauenFreundschaftStreit
Siehe auch: Wer vertraut, dem wird vertraut. Wie du mir, so ich dir. Wer vertraut, schläft besser.
Wer viele Freunde hat, hat keinen.
Sprichw.Wer sich mit jedem gut stellt, hat zu niemandem eine wirkliche Bindung.
Herkunft: Der Gedanke wird Aristoteles zugeschrieben und ist bei Diogenes Laertios überliefert.
Themen: FreundschaftVertrauenErfahrung
QuelleAristoteles, Diogenes Laertios
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.
Sprichw.Wo gesungen wird, geht es friedlich zu; als Aufforderung zu bleiben gemeint.
Herkunft: Die Verse stammen aus einem Gedicht von Johann Gottfried Seume (1804).
Themen: NachbarnFreundschaftHaus und Heimat
QuelleSeume
Siehe auch: Wer gut kocht, hat immer Gäste. Beim Geizigen isst man satt an der Einladung.
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